​Der ​FC Schalke 04 (Jean-Clair Todibo) und der ​VfL Wolfsburg (Marin Pongracic) haben sich in dieser Woche jeweils mit einem neuen Innenverteidiger verstärkt. Medienberichten zufolge standen die beiden Defensivspieler auch beim ​FC Bayern München auf dem Zettel. Der deutsche Rekordmeister soll sich jedoch aus einem bestimmten Grund gegen die Youngster entschieden haben. 


Dass die Münchner nach einer Verstärkung für die von Verletzungen gebeutelte Defensive suchen, ist seit Wochen bekannt. ​Sportdirektor Hasan Salihamidzic hält seit geraumer Zeit nach passenden Kandidaten Ausschau, wird jedoch nicht müde zu betonen, wie schwierig es im Winter sei, Spieler zu finden, die dem Verein "sofort weiterhelfen" können. 


Bayern-Bosse von Todibo und Pongracic nicht überzeugt


Wie der kicker berichtet, waren die Verantwortlichen bei Todibo und Pongracic nicht davon überzeugt, dass das Duo diese Voraussetzung erfüllt. Dem Fachmagazin zufolge haben sich die Bayern mit beiden Verteidigern beschäftigt und hätten wohl auch gute Chancen auf einen Transfer gehabt. Beim Rekordmeister ist man seit 2016 jedoch deutlich vorsichtiger geworden, was "Noteinkäufe" im Winter angeht. Ein ähnliches Szenario wie bei Serdar Tasci soll unbedingt vermieden werden.

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Spielte unter Chefcoach Pep Guardiola (l.) keine große Rolle: Serdar Tasci (r.)


Buchstäblich auf den letzten Drücker wechselte der 32-Jährige auf Leihbasis von Spartak Moskau nach München. 2,5 Millionen Euro Leihgebühr legten die Bayern für den ehemaligen Nationalspieler auf den Tisch. Der Ex-Stuttgarter sollte die Lücke schließen, die durch die schwere Verletzung von Jerome Boateng (Muskelbündelriss) entstanden war. 


Unter Cheftrainer Pep Guardiola kam der Innenverteidiger allerdings kaum zum Zug und bestritt lediglich drei Pflichtspiele. Wenige Monate nach seinem Wechsel ließ der aktuell vereinslose Profi gegenüber der Bild-Zeitung verlauten, dass er sich von seinem Engagement in München deutlich mehr erhofft hatte. Die Bayern scheinen aus diesem Fehleinkauf ihre Lehren gezogen zu haben. Als potenzielle Verstärkung für die Defensive wird ​aktuell Donezk-Verteidiger Dodo gehandelt.


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