​Mainz 05 musste in der Hinrunde über weite Teile auf Jean-Philippe Mateta verzichten - der 22-Jährige musste einen Meniskusriss auskurieren. Der zum Ende der Hinrunde zurückgekehrte Stürmer soll nun beim FC Sevilla hoch im Kurs stehen.


In der spanischen Liga steht der FC Sevilla derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Bislang hat man 24 Tore in 19 Liga-Spielen erzielen können, dort sieht man nun offenbar Handlungsbedarf. Bekräftigt wird dies durch die Abgänge von ​Munas Dabbur zur TSG Hoffenheim und Chicharito, der verschiedenen Medienberichten nach, vor einem Wechsel zu LA Galaxy steht. 


Mateta als Favorit bei Sevilla - Er soll zur Spielphilosphie passen


Die spanische Zeitung Estadio Deportivo berichtete nun (via transfermarkt.de), dass Sevilla Jean-Philippe Mateta als mögliches Ziel auserkoren haben soll. Er soll als Favorit von mehreren Kandidaten gelten, weil er der Ansicht von Trainer Julen Lopetegui und Sportdirektor Monchi nach, die geplante Spielphilosphie verkörpern könne. Der Meniskusriss im Sommer vereitelte vor einem halben Jahr einen möglichen Abschied des jungen Stürmers, der aktuell mit einem Marktwert von 22 Millionen Euro beziffert wird. 


In der letzten Saison konnte er in 34 Bundesliga-Einsätzen 14 Tore erzielen und drei weitere vorbereiten. Sein Vertrag bei den Mainzern läuft eigentlich langfristig bis 2023, doch so lange wird man den Franzosen wohl nicht halten können - schon jetzt befindet er sich im Visier von europäischen Klubs. Im Oktober sprach die Sportbild von einer Schmerzgrenze um die 30 Millionen Euro. Ob Sevilla im Winter so viel Geld für den französischen U21-Nationalspieler ausgeben will, bleibt abzuwarten.