​​Fortuna Düsseldorf steckt in der Bundesliga im Abstiegskampf. Das war so eigentlich auch zu erwarten. In der Stadt herrschte nach der erfolgreichen vergangenen Saison jedoch trügerische Aufbruchstimmung. Cheftrainer Friedhelm Funkel kann das nicht nachvollziehen.


Den Aufstieg in die Bundesliga geschafft und im Oberhaus einen starken 10. Platz erreicht: Friedhelm Funkel leistet bei Fortuna Düsseldorf herausragende Arbeit. Nominell zählt die Fortuna - gerade im Hinblick auf den Etat - aber zu den Abstiegskandidaten der Liga. Das schlägt sich in dieser Saison auch nieder.


Friedhelm Funkel kritisiert Erwartungshaltung in Düsseldorf


Die Hinrunde schloss die Mannschaft von Friedhelm Funkel auf Relegationsplatz 16 ab. Die aufgekommene Euphorie in Düsseldorf wurde durch die maue Hinserie getrübt. Dass aber überhaupt eine solch überzogene Erwartungshaltung in der Region herrscht, stößt bei Funkel sauer auf: "Die haben nach der letzten Saison angefangen, zu träumen. Denen will ich am liebsten in den Hintern treten. Das ist keine Euphorie, das ist Größenwahn", motzte Düsseldorfs Cheftrainer in der Bild. "Und dann denken, man könne einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, weil wir letztes Jahr Zehnter geworden sind. Unrealistisch! Aber unrealistische Dinge Leuten zu erklären, das habe ich aufgegeben..."


Tatsächlich ist der Aufsteiger der Vorsaison in dieser Spielzeit in der Realität angekommen. Und die ist der harte Abstiegskampf. Funkel schreckt davor aber nicht zurück: "Es wird anstrengend und hektisch, aber ich freue mich darauf. Ich habe viel Kraft und will mit Fortuna im zweiten Jahr in der Bundesliga bestehen", gab der 66-Jährige die Marschroute vor. Am kommenden Samstag startet Düsseldorf gegen ​Werder Bremen in die Rückrunde.


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