Auch wenn er seit Juni 2019 keinen Trainerposten mehr übernommen hatte, zögerte Massimiliano Allegri wohl, als der ​FC Arsenal Kontakt mit ihm aufnahm. Der frühere Milan- und zuletzt ​Juventus-Coach war ein Kandidat für die Nachfolge von Unai Emery, doch machte er den Vereinsverantwortlichen klar, dass er lieber bei ​Manchester United arbeiten würde.


Während sich sowohl der FC Arsenal, als auch Manchester United über die letzten Jahre keinen Namen durch ihre souveräne Arbeit und ihre großen Erfolge machten, sind beide Vereine noch immer hoch angesehene und prestigereiche Klubs in Europa. Auch wenn sie zuletzt eher harte Pflaster waren, was Unruhe und das Arbeitsumfeld betrifft, so sind es weiterhin Vereine, die alleine durch ihr Standing wohl so ziemlich jeden Trainer auf die Insel locken würden. 


Allegri als Arsenal-Kandidat - Keine Zusammenarbeit wegen United-Wunsch


Massimiliano Allegri soll einer dieser Trainer gewesen sein. Als sich Arsenal Gedanken über potenzielle Nachfolger für den insgesamt glücklosen Unai Emery machte, sei der Italiener einer der Top-Kandidaten gewesen. Das berichteten zum damaligen Zeitpunkt diverse Medien. Zu Verhandlungen kam es aber anscheinend nicht, denn wie die britische Daily Mail vermeldet, habe der 52-Jährige klar zu verstehen gegeben, dass er lieber ​auf ein Angebot von Manchester United warten würde. Schlussendlich heuerten die Gunners Mikel Arteta als neuen Cheftrainer an.


Bei Manchester scheint Ole Gunnar Solskjaer aber noch einigermaßen fest im Sattel zu sitzen. Der in seinen ersten Wochen als Heilsbringer gepriesene Coach kam allerdings auch schnell ins Wanken. Seit seinem Amtsantritt Ende Dezember (zunächst als Interims-Trainer) 2018 haben die Red Devils einige Höhen und Tiefen erlebt, wie auch in dieser Saison: Ein schlechter Start, eine starke Aufholjagd mit zuletzt erneut schwachen Spielen und lediglich zwei Siegen aus sechs Partien.


Der Norweger sei dennoch zuversichtlich, dass das Vertrauen in ihn noch immer groß ist. Sollten sich die Verantwortlichen trotzdem früher oder später gegen ein Fortsetzen der Zusammenarbeit mit dem Norweger entscheiden, wäre Allegri definitiv einer der möglichen Nachfolger - dann hätte sich das Zögern gelohnt.