​Kurz vor Weihnachten schlug die Meldung ein wie eine Bombe: Die Bild berichtete, ​dass Granit Xhaka kurz vor einem Wechsel zu Hertha BSC stehe. Doch der Deal hängt noch immer.


Hertha BSC und sein Investor Lars Windhorst haben große Pläne für die Zukunft.  Die Hauptstädter wollen ihr Image der grauen Maus endlich ablegen und auch international für Furore sorgen. Damit das klappt, sollen namhafte Profis an Bord geholt werden. Julian Draxler, Mario Götze, Emre Can - sie alle wurden in den vergangenen Wochen mit der ​Hertha in Verbindung gebracht.


Xhaka längst mit Hertha BSC einig


Am konkretesten bleibt jedoch der Name Granit Xhaka. Dessen Berater José Noguera hatte unlängst mitgeteilt, dass man sich mit der Hertha über einen Wechsel einig sei. Doch der FC Arsenal, bei dem Xhaka noch bis 2023 unter Vertrag steht, sträubt sich derzeit noch gegen einen Abgang des Schweizers.

Granit Xhaka

Mikel Arteta, der vor knapp zwei Wochen das Traineramt bei den Gunners übernommen hat, zeigte sich zuletzt optimistisch, dass Xhaka zumindest bis zum Sommer in London bleiben wird. Laut Bild will ​Arsenal erst einen adäquaten Ersatz verpflichten (im Gespräch ist Juves Adrien Rabiot), bevor man Xhaka die Freigabe erteilt. 


Arsenal fordert mittlerweile 30 Mio. Euro für Xhaka!


Zudem gibt es eine weitere Hürde: War man zunächst von einer Ablösesumme zwischen 20 und 25 Millionen Euro ausgegangen, schraubte Arsenal das Preisschild für den Schweizer zuletzt nach oben: Stolze 30 Millionen Euro müsste die Hertha laut Bild-Informationen auf den Tisch legen, um den Mittelfeldspieler zu verpflichten.


Das Blatt berichtet jedoch auch, dass Xhaka nach wie vor unbedingt nach Berlin wechseln möchte. Die Xhaka-Seite will demnach in der "nächsten Woche auf eine Entscheidung in der Transfer-Hängepartie drängen". 


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