​"Wir würden nie zum FC Bayern gehen", sangen einst die Toten Hosen. Dasselbe Motto, aber in Bezug auf den Verein etwas modifiziert, gilt ganz offensichtlich auch für ​Pep Guardiola.


Für Guardiola gibt es sogar zwei No-Go's in der Fußballwelt. Seinen in der Marca veröffentlichten Aussagen zufolge, würde Guardiola nämlich niemals seinen aktuellen Stadtrivalen vom Old Trafford, Manchester United, trainieren. Und natürlich, noch viel weniger, den Erzrivalen seines Leib- und Seelenklubs FC Barcelona: Real Madrid.


Selbst wenn er keine einzige andere Offerte bekäme: Zu diesen beiden Klubs - niemals!

"Nach meiner Trainer-Zeit bei ​Manchester City werde ich niemals Manchester United trainieren. Wie ich auch nie Real Madrid trainieren werde", sagte Guardiola. "Definitiv nicht. Da wäre ich eher auf den maledivischen Inseln, wenn ich keine anderen Angebote bekäme. Obwohl: Ne, die Malediven vielleicht auch nicht - da gibt's ja keine Golfplätze", fügte er noch schmunzelnd hinzu.


Respekt vor den Manchester-City-Fans


"Ich weiß, dass wir (Manchester City, die Red.) in den Jahren vor meiner Ankunft der krawallige Nachbar waren. In Spanien waren die Derbys für mich die Spiele gegen Espanyol und gegen Real. Hier in England, gegen Manchester United. In England gibt es viele Top-Teams, nicht nur ein oder zwei, wie in anderen Ligen. Das Derby ist für unsere Fans sehr wichtig. Die Duelle gegen andere Top-Klubs sind wichtig, aber ich weiß, was vor allem das Derby für die Fans bedeutet", versuchte sich Guardiola noch an einer anschließenden Erklärung für sein kategorisches Nein zu Man United. 


Gründe, warum er als Erz-Katalane und langjähriges Hirn im Mittelfeld der Blaugrana, nicht Real Madrid trainieren würde, braucht er angesichts der weltweit bekannten Rivalität zwischen den beiden Klubs, gar nicht erst anzuführen.