​Am Wochenende platzte beim FC St. Pauli eine Bombe: ​Mats Möller Daehli verließ den Klub und schloss sich dem von Hannes Wolf trainierten belgischen Erstligisten KRC Genk an. Jetzt kam noch zusätzlich heraus: Auch der Stadtrivale HSV hatte sich mit Möller Daehli intensiv beschäftigt. 


So zumindest berichtet es das Hamburger Abendblatt. Ein Ex-HSV-Trainer schnappt seinem ehemaligen Arbeitgeber somit eines der Transferziele vor der Nase weg. Beliebter dürfte sich Hannes Wolf bei den HSV-Anhängern damit nicht gemacht haben. 


Bester Spieler beim Hamburger Stadtderby


Die Qualitäten eines Möller Daehli (ein Treffer, sieben Torvorlagen) hätten den Rothosen sicherlich gut zu Gesicht gestanden. Die Dynamik des 24-jährigen Offensivspielers bekamen sie schmerzhaft am eigenen Leibe zu spüren. Beim Stadt-Derby im vergangenen September war der Norweger der beste Spieler seines Teams, leitete mit einem schnell ausgeführten Freistoß das letztlich entscheidende 2:0 der Braun-Weißen ein. 


Nun muss sich der HSV erneut anderweitig umgucken. Die Ablöseentschädigung, die der diesjährige Champions-League-Starter (Letzter in der Gruppe E) an den Kiez-Klub zahlte, soll bei 2,5 Millionen Euro liegen.