​​Robert Lewandowski schwärmt in höchsten Tönen von seinem ehemaligen Förderer Jürgen Klopp. Der Cheftrainer vom ​FC Liverpool sei in Lewandowskis Zeit in Dortmund eine Vaterfigur gewesen.


Als Robert Lewandowski 2010 von Lech Posen in die ​Bundesliga zum ​BVB wechselte, fand sich noch ordentlich Sand im Getriebe vor. Damals war noch nicht wirklich zu erkennen, dass der Pole einmal einer, wenn nicht der beste Stürmer der Welt werden würde; Lewandowski hatte mit enormen Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen.


"Ich bin als junger Spieler zu Borussia Dortmund gewechselt, und zu Beginn hatte ich dort keine leichte Zeit", sagte der 31-Jährige Prawda Futbolu. Lewandowski musste sich bei den Schwarz-Gelben zunächst hinter Lucas Barrios anstellen und wurde schnell als Chancentod verschrien. Dank der Geduld und Anleitung von Jürgen Klopp fand der Pole dann aber in die Spur.


Klopp machte Lewandowski stark


"Er war der, der mich an mich glauben ließ. Ich war nicht so gut, als ich nach Dortmund kam, aber er machte mich besser", verriet Lewandowski vor einigen Jahren der Times. Eine der prägendsten Anekdoten aus der schweren Anfangszeit beim BVB ist die Torwette, die Klopp mit seinem strauchelnden Stürmer abschloss: 50 Euro kassierte in jedem Training derjenige, der mehr Tore erzielte. So impfte Klopp seinem Schützling Selbstvertrauen ein.


"Natürlich war Jürgen nicht mein Vater, aber er hat auf verschiedene Weisen diese Rolle eingenommen. Er war einer der Hauptgründe für meine Entwicklung und hat mir das Tor zur großen Fußballwelt geöffnet", verriet der 31-Jährige nun. Lewandowski zog 2014 weiter zum FC Bayern, trat einige Male gegen Klopp (sowohl als BVB-, als auch als Liverpool-Trainer) an. "Er hat Charisma und weiß, wie man um eine Mannschaft die richtige Atmosphäre aufbaut. Außerdem findet er die richtige Balance zwischen Spaß und ernster Kritik. Er ist ein Trainer, für den man durchs Feuer gehen würde", adelte der Pole seinen Mentor.