Längst führte die Spur von Alexander Nübel zum ​FC Bayern Münchenam Samstag meldete der Rekordmeister den Vollzug. Der Torhüter wird erst im Sommer zur Mannschaft stoßen, löst aber schon jetzt eine Kettenreaktion aus. Bayerns Ersatzkeeper Sven Ulreich hat Verständnis für den Transfer, und doch schließt er einen Wechsel nicht aus.


Bereits wenige Stunden nach der Bekanntgabe des Nübel-Transfers meldete Sport Bild in Person von Tobias Altschäffl und Christian Falk auf Twitter​das​s Ulreich zumindest darüber nachdenke, den Klub zu verlassen, wenn es so weit sei. Davon, dass Nübel tatsächlich verpflichtet wird, ging der 31-Jährige in den vergangenen Monaten nicht aus, die offizielle Pressemitteilung der Bayern überraschte ihn umso mehr. "Wenn so ein Torwart wie Nübel auf dem Markt ist, muss man sich darum bemühen", zeigte Ulreich gegenüber einigen Pressevertretern Verständnis, nun habe sich aber auch für ihn "eine neue Situation" entwickelt.

Künftig wäre Ulreich nur noch die Nummer drei, und damit nicht einmal mehr auf der Ersatzbank. Wie es im Sommer weitergeht, wisse er noch nicht, sagte aber auch: "Ich muss mich erstmal orientieren." Seit Samstag bereitet sich der Bayern-Tross in Katar auf die Rückrunde vor, für Ulreich hätte das Trainingslager kaum schlechter beginnen können. Sein Vertrag gilt bis Sommer 2021, in Anbetracht der neuen Torwart-Situation erscheint ein Wechsel als logische Schlussfolgerung.