​Der ​FC Schalke 04 ist weiter fleißig dabei, seinen Kader zu verschlanken. Nachdem am Freitag schon das Leihgeschäft um Steven Skrzybski (wechselt bis Saisonende zum Liga-Konkurrenten Fortuna Düsseldorf) abgewickelt wurde und Mark Uth bis zum Saisonende für den 1. FC Köln auflaufen wird, melden die Knappen den nächsten Abgang: ​Fabian Reese schließt sich dem Zweitligisten Holstein Kiel an.


In diesem letzten Fall handelt es sich jedoch um einen endgültigen Transfer. Der 22-jährige Reese erhält in Kiel einen Vertrag bis zum 30.Juni 2023. Über weitere Details des Deals vereinbarten beide Parteien jedoch Stillschweigen.


Zurück in die alte Heimat


Für Reese schließt sich mit diesem Transfer gewissermaßen ein Kreis. Denn der Jugendnationalspieler wurde in Kiel geboren, spielte im zarten Kindesalter und bis zu seinem 15. Lebensjahr in den diversen Nachwuchsmannschaften der Störche, ehe er im Jahr 2013 in den Kohlenpott zu Schalke wechselte. 


Kiels Sportdirektor Uwe Stöver frohlockte nach den erfolgreichen Verhandlungen mit den Knappen auf der vereinseigenen Webseite (via Twitter): "Fabian Reese ist ein junger, entwicklungsfähiger Spieler, der für sein Alter schon viel Erfahrung mitbringt. Dazu ist er gebürtiger Kieler und kann sich mit der Stadt und dem Verein identifizieren. Wir sind überzeugt davon, dass Fabian unser Angriffs-Spiel durch seine Variabilität noch flexibler machen wird." 


Und auch der Spieler scheint sich auf seine neue Herausforderung zu freuen: "Ich bin hier geboren und habe in der Jugend viele Jahre bei Holstein gespielt. Ich habe die Entwicklung der KSV immer verfolgt und bin beeindruckt von dem Fußball, der hier in den letzten Jahren gezeigt wurde. Ich freue mich sehr, nun Teil dieser Mannschaft zu sein. Mein Ziel ist es, mich schnell in das Team zu integrieren und gemeinsam erfolgreich zu sein."


In der laufenden Saison kam Reese bei den Profis von S04 zu einem Kurzeinsatz gegen Mönchengladbach und stand in Wolfsburg überraschend in der Startelf. Zudem war er achtmal im Kader. Für die Regionalliga-Mannschaft von Königsblau konnte er in acht Partien starke vier Treffer selbst erzielen und zwei vorbereiten.