​​Borussia Dortmund hat in der aktuellen Transferperiode bereits einen Abgang vermeldet. ​Mittelfeldspieler Julian Weigl schnürt seine Fußballschuhe zukünftig für Benfica Lissabon. Nach dem Abschied des 24-Jährigen steht mit Torjäger Paco Alcacer der nächste Spieler vor dem Absprung. Dem Vernehmen nach forciert der Spanier nicht nur wegen der Verpflichtung von ​Shootingstar Erling Haaland einen Wechsel.


"Paco Alcacer will weg. Er sagt, seine Zeit ist abgelaufen. Er ist ein ungeduldiger Typ und will mehr Spielzeit", so Sky-Reporter Marc Behrenbeck. Nach dem Haaland-Coup sind die Einsatzchancen von Alcacer, der bereits im Dezember kaum noch eine Rolle gespielt hat (zwei Kurzeinsätze), weiter gesunken. Dass der Angreifer, der bereits seit geraumer Zeit von einer Rückkehr nach Spanien träumt, dem BVB über den Winter hinaus erhalten bleibt, scheint momentan nur schwer vorstellbar zu sein.

Paco Alcacer

Spielte zuletzt nur die zweite Geige: Paco Alcacer



Neben dem verschärften Konkurrenzkampf im Angriffszentrum spricht angeblich auch das angespannte Verhältnis zu Cheftrainer Lucien Favre für einen Wechsel. "Das Verhältnis zu Lucien Favre - das hört man immer wieder aus Insiderkreisen - ist so gut wie abgekühlt", erklärt Behrenbeck. "Deswegen sieht Alcacer seine Zukunft nicht mehr beim BVB." 


Auch aus den Kreisen der Funke Mediengruppe ist zu hören, dass zwischen dem 26-Jährigen und dem BVB-Coach Eiszeit herrscht.


BVB noch ohne Angebot für Alcacer

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge beschäftigt sich Atletico Madrid mit dem BVB-Profi. Laut Sky-Informationen ist Alcacer beim spanischen Erstligisten allerdings nur die zweite Wahl. Als Wunschlösung haben die Rojiblancos Edinson Cavani ausgemacht. Mit dem PSG-Angreifer ist man sich angeblich weitestgehend über einen Wechsel einig. Da der Vertrag des 32-Jährigen im kommenden Sommer ausläuft, dürfte für den Routinier deutlich weniger Ablöse fällig werden. 


Für Alcacer, der vertraglich noch bis 2023 gebunden ist, rufen ​die BVB-Verantwortlichen laut Bild-Angaben 40 Millionen Euro auf. Wie die Funke Mediengruppe berichtet, liegt für den 26-Jährigen noch kein konkretes Angebot vor.