Viereinhalb Jahre trug Julian Weigl ​Schwarz-Gelb. Zum neuen Jahr wechselte der 24-Jährige für 20 Millionen ​vom BVB zu Benfica nach Lissabon. Der defensive Mittelfeldspieler nahm nun über die sozialen Netzwerke Abschied aus Dortmund und bedankte sich "für die tolle Zeit".


Im Sommer 2015 wechselte Julian Weigl als "No Name" von Jugendklub 1860 München nach Dortmund. Schlappe 2,5 Millionen Euro musste der BVB für den Youngster investieren. Seine Zeit beim BVB wurde schnell zur Erfolgsgeschichte: Weigl wurde Stammspieler im defensiven Mittelfeld und zum Musterschüler des damaligen Trainers Thomas Tuchel. Bis ins Nationalteam stieg der Stratege auf (fünf Einsätze).


Spätestens unter Lucien Favre leuchtete der Stern von Weigl beim BVB aber nicht mehr ganz so hell. Seinen unantastbaren Stammplatz hatte er verloren. Auch deshalb legten die Verantwortlichen in Dortmund Weigl keine all zu großen Steine in den Weg und ließen ihn zum portugiesischen Traditionsklubs Benfica ziehen.


Weigl bedankt sich bei der BVB-Familie


Über seinen Twitter- und Instagram-Account nahm Weigl nun mit persönlichen Worten Abschied. 



​Folge 90min auf Instagram: @90min_de


"Liebe BVB-Familie, Ich danke euch für die tolle Zeit! Als ich vor 4,5 Jahren nach Dortmund gekommen bin, war niemandem (nicht mal mir) klar, wie schnell ich hier Fuß fassen würde. Es war eine wahnsinnig spannende und lehrreiche Zeit. Ich habe hier Freunde fürs Leben gefunden, meinen ersten Titel gefeiert und durfte die Liebe der BVB-Fans spüren!", schreib Weigl zu einem Video einiger Momente im BVB-Trikot.


Von diesen gab es einige zu sehen: 116 Mal stand er in der ​Bundesliga für den BVB auf dem Platz (100 Mal in der Startelf). Dazu kamen 22 Spiele in der ​Champions League (19 Mal Startelf), 14 Europa-League-Partien (zwölf Mal Startelf) und 13 Spiele im DFB-Pokal (elf Mal von Beginn an). Vier Spiele absolvierte er dazu in der Euro-League-Quali und zweimal stand er im Supercup auf dem Feld. Insgesamt macht das 171 Pflichtspiele oder 13.511 Minuten für den BVB. Vier Tore und eine Vorlage gelangen ihm dabei. 


Highlight seiner Zeit war der Gewinn des DFB-Pokals 2017. Im Sommer 2019 sicherte er sich zudem den deutschen Superpokal.