​Steven Skrzybski verlässt den FC Schalke und geht in der Rückrunde für Fortuna Düsseldorf auf Torejagd. Der 26-Jährige wird zunächst für ein halbes Jahr ausgeliehen, zudem besitzen die Rheinländer anschließend eine Kaufoption.


Im Sommer 2018 erfüllte sich Steven Skrzybski einen Herzenswunsch: Der glühende S04-Fan schloss sich seinem Herzensverein als Profi an, knapp drei Millionen Euro wanderten im Gegenzug an ​Union Berlin, dessen Trikot Skrzybski seit dem Jahr 2000 getragen hatte.


Die erste Spielzeit im ​Schalker Trikot verlief für den Rechtsaußen durchaus passabel. Zwar hatte Skrzybski mit einigen muskulären Problemen zu kämpfen, am Saisonende kam er aber immerhin auf zwölf Bundesligaeinsätze, in denen ihm vier Torbeteiligungen (drei Treffer, ein Assist) gelungen waren.

Doch mit dem Trainerwechsel hin zu David Wagner änderte sich die sportliche Rolle des 26-Jährigen: In der Hinrunde der aktuellen Spielzeit war Skrzybski bei den Profis des FC Schalke ohne einen einzigen Einsatz in der Bundesliga geblieben, stattdessen musste er einige Male bei der U23 in der Regionalliga ran. Vor Weihnachten deutete sich daher bereits ein Abgang vom FC Schalke an, im neuen Jahr wurde Skrzybskis Wechsel dann auch offiziell fixiert.


Der Flügelspieler wird bis Saisonende an ​Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, das die Offensivverstärkung gut gebrauchen kann: Mit 18 erzielten Treffern stellen die Fortunen die schwächste Angriffsreihe der Bundesliga. Sollte Skrzybski überzeugen und die Düsseldorfer zum Klassenerhalt ballern, dürfte es den Machern um Lutz Pfannenstiel leicht fallen, die vereinbarte Kaufoption zu ziehen. Laut Bild-Informationen liegt die Option bei 1,5 Millionen Euro.


"Für Steven ist es nun wichtig, dass er Spielpraxis sammeln kann. Deswegen wünschen wir ihm im Trikot der Fortuna nahezu allen erdenklichen Erfolg – außer natürlich im Spiel gegen uns", erklärte Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider zum Abschied.