​​​Hertha BSC hat am Mittwochnachmittag den ersten Winterabgang vermeldet. Eigengewächs Sidney Friede schließt sich mit sofortiger Wirkung dem ​SV Wehen Wiesbaden an. Beim Zweitligisten erhält der 21-Jährige einen Vertrag bis Saisonende. Über die Ablösemodalitäten ist nichts bekannt.


"Mit Sidney bekommen wir einen Akteur dazu, der gerade als Verbindungsspieler von Box zu Box seine Stärken hat. Er hat seine Fähigkeiten bereits in seiner Zeit in Belgien unter Beweis gestellt. Damit ist er in der Lage, unser Spiel nach vorne zu verbessern", wird Wehen-Sportdirektor Christian Hock in der offiziellen Vereinsmitteilung zitiert.


Aus der Sicht von Cheftrainer Rüdiger Rehm passt der Neuzugang "in die Reihe junger, talentierter Spieler, die sich hier bei uns entwickeln können", so der 41-Jährige. "Er bringt ein hervorragendes Passspiel mit und verfügt über eine sehr gute Dynamik, die er sowohl in der Offensive als auch in der Defensive auf den Platz bringt."

Friede, der seit 2012 die Nachwuchsmannschaften von Hertha BSC durchlaufen hatte und seit knapp zwei Jahren dem Profikader angehörte, war für die Rückrunde der vergangenen Saison an den belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron (zehn Pflichtspiele, zwei Tore/eine Vorlage) ausgeliehen. Zu einem Profieinsatz beim Hauptstadtklub reichte es allerdings nicht.


Seiner neuen Aufgabe blickt der zentrale Mittelfeldspieler voller Vorfreude entgegen. "Ich möchte mich hier auf höherem Niveau weiterentwickeln. Zudem hatte ich sehr gute Gespräche mit dem Trainer und kenne bereits einige Spieler – da fiel es mir leicht, mich für den SVWW zu entscheiden", gab der 21-Jährige zu Protokoll. "Wir bedanken uns bei Sidney Friede für seinen Einsatz für Hertha BSC, wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute und den größtmöglichen sportlichen Erfolg", erklärte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz.