Vor wenigen Tagen sorgten Aussagen von Matija Nastasic für Unruhe im Umfeld von ​Schalke 04. Ein italienisches Online-Portal zitierte ihn, dass er eine Rückkehr in die Serie A für wünschenswert halte. Auf Instagram legte er diese Gerüchte nun selbstständig beiseite.


"​Ich würde gerne wieder nach Italien gehen. Hoffentlich gibt es in Zukunft die Möglichkeit dazu", war der Satz von Matija Nastasic, der die Gerüchteküche zum Kochen gebracht hatte. Das italienische Online-Portal lalaziosiamonoi.it hatte dies nach einem angeblichen Interview veröffentlicht. Aufgrund der regen Vergangenheit der Gerüchte um Nastasic und Italien eine durchaus brisante Aussage. 

Matija Nastasic

Nastasic als häufiges Ziel italienischer Gerüchte: "Das habe ich nie gesagt"


Schon häufig wurde der S04-Innenverteidiger mit einer Rückkehr in die Serie A in Verbindung gebracht. Nachdem er bis 2012 eine Saison beim AC Florenz gespielt hatte, gab es immer wieder regelmäßig auftauchende Gerüchte um Lazio und AS Rom. Der 26-Jährige schien dies klarstellen zu wollen, sodass er auf seinem Instagram-Kanal Stellung zu den Meldungen bezog: "In den letzten Tagen wurde viel darüber berichtet, dass ich nach Italien wechseln möchte. Dass dies für unnötige Unruhe gesorgt hat, haben mir auch eure vielen Nachrichten gezeigt. Ich kann euch jedoch sagen, dass dies nicht stimmt und dass ich das nie gesagt habe."


Des Weiteren merkte der Serbe an, dass er "Schalke viel zu verdanken habe", und dass dies auch der Grund für seine Vertragsverlängerung (bis 2022) gewesen sei. Die Mitteilung schloss er mit dem Verweis auf das bald anstehende Trainingslager und mit guten Wünschen für das neue Jahr. 


Nun könnte man an dieser Stelle natürlich darüber spekulieren, ob Nastasic damit die direkten Gerüchte eines (jetzigen) Wechsels dementiert hat, oder ob er die veröffentlichten Aussagen für falsch hält ("dass ich das nie gesagt habe"). Andererseits wird ein Wechsel des dienstältesten S04-Spielers im Kader in diesem Winter ohnehin kein Thema werden - dafür ist er zu wichtig und die Defensive noch zu verletzungsgefährdet. Im Sommer hingegen könnte die Situation schon wieder anders aussehen, doch bis dahin kann noch viel passieren.