​Die Situation beim aktuellen Tabellendreizehnten der ​zweiten Bundesliga ist dramatisch. Nur zwei Punkte trennen ​Hannover 96 von der gefährlichen Abstiegszone. Im Winter soll der Kader an die aktuellen Umstände angepasst werden, mindestens zwei Abgänge sind bereits fest eingeplant.


Hannover 96 war vor weniger als einem Jahr noch im ​deutschen Oberhaus unterwegs. Nun droht der freie Fall und womöglich sogar der Abstiegskampf in Liga Zwei. Das Kalenderjahr verlief für den kriselnden Traditionsverein enorm schlecht, immer wieder mussten schwere Rückschläge weggesteckt werden.


Die Hoffnung innerhalb des Vereins hat allerdings noch niemand aufgegeben. Die Winterpause ist ein guter Moment, um etwas runter zukommen und die Mannschaft neu auszurichten. Dabei spielen Transfers ebenfalls eine große Rolle. Der Kader soll an einigen Stellen ausgemerzt und an anderen verstärkt werden.


Duo bei Hannover 96 ohne Perspektive


Bis Ende Januar darf ab Jahresbeginn nach allen Regeln der Kunst gewechselt werden.​ Um Platz für Neuzugänge zu schaffen, könnte ein Duo die Hannoveraner schon früh verlassen. Wie die Bild berichtet, stehen Dennis Aogo und Matthias Ostrzolek bei den 96ern vor dem Aus und werden bereits als sichere Abgänge gehandelt.


Bei beiden Profis läuft der Vertrag im Sommer aus, auf das große Geld dürften der Zweitligist bei den erfahrenen Akteuren allerdings nicht aus sein. Der Grund für das Aus bei Hannover ist vor allem die dürftige sportliche Leistung beider Spieler. Zusammen standen sie nur in acht Spielen auf dem Feld, konnten ihre Mannschaft trotz großer Führungsstärke nicht prägen. Dazu ist der 29-jährige Ostrzolek einer der Topverdiener und würde bei einem Abgang einiges an Gehalt einsparen.

Florent Muslija

Florent Muslija muss sich in den ersten Spielen nach der Winterpause beweisen



Ein weiterer möglicher Verkauf könnte bei Florent Muslija eintreten. Der 21-Jährige absolvierte immerhin 15 Ligaspiele, prägte das Spiel im offensiven Mittelfeld mit nur einem Tor aber nur bedingt. Seine Leistungen im Januar werden entscheiden, ob Hannover weiter am Youngster festhält. In jedem Fall wollen die 96er nichts unversucht lassen. "Wir schätzen die Rückrunde mit Realismus und Vernunft ein. Alle Chancen, die sich uns bieten, werden wir versuchen zu nutzen", so Klubchef Martin Kind auf der eigenen Vereinsseite.