Die Kaderplaner von ​Borussia Dortmund rund um Sportdirektor Michael Zorc konnten am Sonntag mit der ​Verpflichtung von Erling Haaland für einen echten Paukenschlag sorgen. Bei der Hatz nach dem 19-jährigen Mittelstürmer konnten die Borussen gleich mehrere internationale Topklubs ausstechen. Umso bemerkenswerter kommen daher nun ans Tageslicht geförderte Details des Transfer daher, die den Dortmunder ein ausgewiesenes Verhandlungsgeschick bescheinigen.​


Wie bereits zuvor bekannt, konnten die Schwarz-Gelben von einer Ausstiegsklausel im Kontrakt des skandinavischen Youngsters mit seinem bisherigen Arbeitgeber RB Salzburg profitieren. Die Ablösesumme von 20 Millionen Euro mag zwar angesichts des jugendlichen Alters des Neuzugangs stattlich erscheinen, setzt man die Summe aber in den Gesamtkontext des aufgeheizten Transfermarktes, kann man den Deal mit Fug und Recht als Schnäppchen bezeichnen.


BVB zahlt nur geringe Provision an Raiola


Die BILD will mittlerweile weitere Aspekte des spektakulären Deals in Erfahrung gebracht haben. So berichtet das Boulevardblatt zum einen darüber, dass der neue Shootingstar beim BVB jährlich rund acht Millionen Euro Gehalt einstreichen wird. Alles andere als ein Pappenstiel für einen Angreifer, der sich erst in den vergangenen Monaten einen internationalen Ruf erarbeiten konnte.

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Dem Bericht zufolge einigten sich die Dortmunder zudem mit Haaland-Berater ​Mino Raiola auf eine Provision in Höhe von drei Millionen Euro. Auch dieser Betrag mag auf den ersten Blick wie wahrer Wucher erscheinen - und ist dies, sobald man die Fußballbrille ablegt, definitiv auch. 


Wenn man sich aber vor Augen führt, dass der Star-Berater dem Vernehmen nach auf bis zu 15 Millionen Euro gehofft hatte, bewies die BVB-Spitze durchaus Verhandlungsgeschick. Summa summarum kostet das Haaland-Gesamtpaket die Borussen angesichts der Vertragslaufzeit von viereinhalb Jahren knapp 60 Millionen Euro. Unklar ist aber noch, ob die Dortmunder zusätzlich auch ein Handgeld in Richtung Haaland entrichtet haben - dann würde die Summe noch ein wenig steigen. Zuletzt hieß es, dass der Youngster rund 15 Millionen Euro für seine Vertragsunterschrift erhalten habe.