Trotz der Personalnot in der Defensive spielt Felix Beijmo in den Planungen des SV Werder Bremen keine Rolle. Im Januar kehrt der schwedische Außenverteidiger vorerst zurück, am Trainingslager wird er aber nicht teilnehmen, wie Sportchef Frank Baumann der Deichstube erklärte.


Vor anderthalb Jahren verpflichtete Werder Beijmo für drei Millionen Euro von Djurgardens IF, ausgezahlt hat sich der Transfer nicht. Kein einziges Mal kam der 21-Jährige in der ​Bundesliga zum Einsatz, nur sieben Mal wurde er überhaupt für den Kader nominiert. Einzig bei der U23 durfte Beijmo Spielpraxis sammeln, im August folgte schließlich die Rückkehr in seine Heimat.


Acht von elf möglichen Spielen hat Beijmo für Malmö FF absolviert, der Tabellenzweite der schwedischen Liga sei laut Deichstube durchaus an einer festen Verpflichtung interessiert. Ein konkretes Angebot habe es aber noch nicht gegeben - weder von Malmö, noch von anderen Klubs. Ein schlechtes Zeichen für Beijmo, der im Januar sporadisch nach Bremen zurückkehren wird, aber auch trotz der Verletzung von Theodor Gebre Selassie keine Zukunft an der Weser besitzt.


Beijmo darf nicht ins Trainingslager


Während der Werder-Tross am dritten Januar seine Zelte auf Mallorca aufschlägt und ein einwöchiges Trainingslager absolviert, soll sich Beijmo nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. "Felix soll in Ruhe nach einem passenden Club suchen", so Frank Baumann. Auf der rechten Abwehrseite sollen Michael Lang, Marco Friedl und Maximilian Eggestein aushelfen, abgesehen davon sei es nach der schwachen Hinrunde nicht förderlich, einen Spieler ohne Perspektive mit der Mannschaft trainieren zu lassen. "Es ist ganz wichtig, dass wir dort eine eingeschworene Truppe werden", so Baumann.

Felix Beijmo

Beijmos Vertrag läuft bis 2022. Sollte ein offizielles Angebot eintreffen, dürften ihm die Verantwortlichen keine Steine in den Weg legen.