In Spanien ist der 28. Dezember das Äquivalent zum ersten April. Erstligist Real Sociedad nutzte diese Gelegenheit und veröffentlichte eine Pressemitteilung, in der behauptet wird, dass Martin Ödegaard bis zum Saisonende an ​Manchester City verliehen werde. Diese Meldung sorgte in den sozialen Medien für zwischenzeitliche Verwirrung.


Die Bekanntgabe kurioser Transfers am ersten April ist hierzulande keine Seltenheit. Eine Ausnahme bildete der Transfer von Werder Bremens Sturm-Talent Davie Selke zum damaligen Zweitligisten RB Leipzig, der vermeintliche Aprilscherz ging zum ersten Juli 2015 tatsächlich über die Bühne. Die Bremer Fans reagierten mit Unverständnis und für Selke sollte sich diese Entscheidung nicht auszahlen; schon nach zwei Jahren verließ er die Sachsen und wechselte zu Hertha BSC.


Die Presseabteilung von Real Sociedad hat sich heute ebenfalls einen Scherz erlaubt. Wie der spanische Erstligist auf der ​Vereinswebsite mitteilte, soll Martin Ödegaard die bevorstehende Rückrunde bei Manchester City verbringen. Kurios: Beide Klubs hätten sich untereinander auf einen Transfer verständigt - dabei steht Ödegaard noch bis 2023 bei ​Real Madrid unter Vertrag, also hätten auch die Königlichen ein gewichtiges Wort in den Verhandlungen.


Für einige Fans war diese Meldung ein echter Schock. Kein Wunder, mit vier Toren und fünf Assists ist Ödegaard einer der Schlüsselspieler der Basken. La Real belegt nach 18 Spieltagen den fünften Tabellenplatz, die Champions-League-Plätze sind nur einen Punkt entfernt. 

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​​Allerdings wurde schnell aufgelöst, dass es sich dabei nur um eine Scherzmeldung handelt. Ödegaard wird mindestens bis Saisonende für Real Sociedad auflaufen, ​im Sommer könnten die Karten aber neu gemischt werden. Laut AS erwäge Real Madrid, die Leihe vorzeitig abzubrechen. Der Leihvertrag gelte ohnehin nur bis 2020, für die Saison 2020/21 sei lediglich eine mündliche Vereinbarung getroffen worden. Ein Transfer zu Manchester City ist derweil kein Thema.

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