​Mit dem Transfer von Exequiel Palacios setzte ​Bayer 04 Leverkusen schon vor offiziellem Start des Transferfensters ein dickes Ausrufezeichen. Vom argentinischen Topverein River Plate sicherte sich die Werkself die Dienste des erst 21-jährigen Mittelfeldspielers. Die zunächst vermutete Ablösesumme fällt allerdings geringer aus.


​Der bereits Mitte Dezember vermeldete Transfer soll Bayer 04 rund 22 Millionen Euro gekostet haben - so zumindest schrieben es damals die Medien übereinstimmend. Wie die Bild allerdings nun veröffentlicht, soll Palacios deutlich günstiger sein als bisher angenommen. "Nur so viel - Palacios ist definitiv nicht der zweitteuerste Einkauf unserer Geschichte", so Bayer-Sportdirektor Simon Rolfes in der Bild über den Neuzugang.


Bericht: 16 Millionen Euro Ablöse für Palacios


Mit inzwischen geschätzten 16 Millionen Euro Ablöse rangiert Palacios deutlich hinter den Leverkusener Rekordtransfers Kerem Demirbay (32 Millionen Euro, laut transfermarkt.de), Lucas Alario (24 Mio.) und ​Kevin Volland (20,5 Mio.) und nimmt auf der vereinsinternen Rangliste "nur" Platz Acht der teuersten Transfers ein.


Die Summe für den Argentinier setzt sich laut Bild aus verschiedenen Komponenten zusammen. 13,5 Millionen Euro bekommt der abgebende Verein River Plate als Ablöse, die restlichen 2,5 Millionen bilden sich aus der verpflichteten Steuerabgabe in Argentinien (zehn Prozent der Ablöse) sowie aus Beraterprovisionen. Zudem erhält River Plate zukünftig zehn Prozent der Transferrechte an Palacios. Der Preis für den Spieler erscheint angesichts seiner Leistung (79 Spiele für River Plate, sieben Tore, zehn Vorlagen) und seines immer noch großen Talents als fair.