Noch soll sich Inter Mailand um eine Verpflichtung von Arturo Vidal bemühen, laut dem italienischen Transfer-Experten Gianluca Di Marzio haben die Nerazzurri aber bereits einen Plan B in der Hinterhand. Demnach sei der Klub an Julian Weigl von Borussia Dortmund interessiert.


Inter landete in Gruppe F der Champions League hinter dem ​FC Barcelona und Dortmund nur auf Platz drei und stieg damit in die Europa League ab. In der Serie A thront die Mannschaft von Antonio Conte derweil punktgleich mit Juventus Turin an der Tabellenspitze. Um auch in der Rückrunde um den Scudetto mitspielen zu können, soll im Januar nachgerüstet werden.


Inter Mailand favorisiert Arturo Vidal


Laut Gianluca Di Marzio wollen die Mailänder Arturo Vidal verpflichten. Auch in seiner zweiten Saison in Barcelona kommt Vidal nicht über die Reservistenrolle hinaus, Ernesto Valverde gewährte ihm erst sechs Startelfeinsätze. Ein Wechsel sei dennoch kein Thema, wie er im Oktober gegenüber der spanischen Sport erklärte (via Goal): "Ich bin nicht hier, um jedes Mal den Verein zu wechseln, wenn das Transferfenster öffnet. Ich bin hier glücklich. Ich will hier erfolgreich sein und meinen Beitrag dazu leisten, dass wir unsere Ziele erreichen und Titel gewinnen."

Arturo Vidal

  Plant keinen Abschied aus Barcelona: Arturo Vidal.



Erst, wenn Valverde oder die Mannschaft nicht mehr wolle, dass er für Barça aufläuft, werde er sich damit befassen. "Aber ich glaube, ich habe hier noch eine Menge zu geben", so Vidal, der "noch eine Menge erreichen" will: "Ich muss noch immer die Champions League gewinnen." 


Laut kicker könnte es jedoch sein, dass Barça Vidal aufgrund geplanter Transfereinnahmen in Höhe von 100 Millionen Euro bei einem passenden Angebot verkaufen wird. Im Raum stehe eine Ablösesumme über 20 Millionen Euro (via Onefootball). 


Plan B: Julian Weigl


Sollte ein Transfer scheitern, gelte Julian Weigl als Alternative. Demnach hole sich Inter Informationen über den 24-Jährigen ein. Der frühere deutsche Nationalspieler wurde in der Vergangenheit häufig mit einem Abschied in Verbindung gebracht, ​nach einem Gespräch mit Favre entschied er sich für einen Verbleib in Dortmund.

Julian Weigl

Im Laufe der Hinrunde entwickelte sich Weigl allerdings vom Stammspieler zum Bankdrücker, erhielt lediglich aufgrund der Verletzungen von Thomas Delaney und Axel Witsel regelmäßige Einsätze im Mittelfeld. Da Favre nach der Umstellung von 4-2-3-1 auf 3-4-3 auf Witsel und Julian Brandt im zentralen Mittelfeld setzt, dürfte Weigl die zweite Saisonhälfte überwiegend auf der Bank verbringen.


Im Januar dürfte der BVB wie schon im Vorjahr Spielerverkäufe vermeiden wollen. Im Sommer könnte das Thema wiederum erneut aufkochen, sollte der bis 2021 datierte Vertrag nicht verlängert werden.