​Schon seit geraumer Zeit ist bekannt, dass sich der HSV im Winter-Transferfenster verstärken möchte. Grund dafür sei natürlich das große Ziel des Wiederaufstiegs, aber Vorstandschef Bernd Hoffmann sieht darin auch eine gewisse Geschäftsgrundlage.


Am Sonntagabend verriet der 56-Jährige gegenüber der Hörfunkwelle NDR 90,3 und dem Hamburg Journal, dass er grundsätzlich bereit dafür sei, Geld für Verstärkungen auszugeben. Über eine Sache sei man sich an der Elbe schon definitiv einig: Auf der rechten Außenverteidigerposition soll auf jeden Fall nachgebessert werden.


Nachdem sich Jan Gyamerah und anschließend sein Vertreter Josha Vagnoman beide für längere Zeit verletzten, hatte zuletzt Khaled Narey auf der Position ausgeholfen. Dies soll aber keine mittelfristige Lösung sein. So wird der Transfermarkt in diesem Winter gründlich nach einer guten Verstärkung sondiert werden.  

Jonas Boldt

Jonas Boldt soll sich auf die Suche nach Verstärkungen machen


Trotz des kleineren Formtiefs vom ​Hamburger Sportverein in den vergangenen Wochen, gehen die Rothosen auf dem zweiten Tabellenplatz in die Winterpause. Dicht gefolgt vom punktgleichen Aufstiegskonkurrenten ​VfB Stuttgart (beide 31 Punkte). Und sogar hinter Stuttgart wird es eng: Auf dem vierten Tabellenplatz lauert der 1. FC Heidenheim (30 Punkte), dahinter folgt mit 29 Punkten Erzgebirge Aue. Zu dem knappen Aufstiegsrennen meint Hoffmann: "Wir wissen, dass das eine Herkules-Aufgabe ist. Ich bin aber optimistisch, dass wir das große Ziel am 17. Mai erreichen."


Hoffmann: "Die 1. Liga ist auf Dauer die Geschäftsgrundlage"


Laut Hoffmann würde der HSV trotzdem im Fall der Fälle ein weiteres Jahr in der ​2. Bundesliga verkraften können. ​Dennoch sei es wichtig die sportliche Lücke zu schließen, um wirtschaftlich aufholen zu können. Hoffmann: "Die 1. Liga ist auf Dauer für den HSV kein Ziel, sondern die Geschäftsgrundlage. Deswegen müssen wir alle Kräfte bündeln, um das am Ende dieser Saison zu erreichen.“"