Mit seinem Abschied vom FC Schalke und dem ​kolportierten Wechsel zum ​FC Bayern erhitzt Alexander Nübel derzeit die Gemüter. Gerüchten darüber, dass Manuel Neuer seinem neuen Kollegen Spielzeit gewähren wird, widerspricht Sport1; Welpenschutz wird Nübel an der Isar nicht erfahren.


Es ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass Alexander Nübels Kung-Fu-Tritt im Spiel gegen Eintracht Frankfurt die letzte nennenswerte Aktion des Schlussmanns für die kommenden drei oder vier Jahre gewesen ist. Beim FC Schalke 04 könnte der U21-Nationalkeeper die Rückrunde auf der Bank verbringen und sich damit schonmal auf seine Aufgaben beim FC Bayern vorbereiten; dort wird er nämlich im zweiten Glied stehen, solange Manuel Neuer fit ist.


Neuer rückt für Nübel keinen Zentimeter ab


Dass der deutsche Nationalkeeper den Noch-Schalker behutsam empfangen und ihm sogar Spielzeit gewähren will, scheint nicht der Wahrheit zu entsprechen. Sport1 berichtet, dass Neuer überhaupt kein Freund dieses Plans sei und keinerlei Zugeständnisse machen will; mit Welpenschutz braucht Nübel beim FC Bayern also nicht zu rechnen.


Das würde gleichermaßen bedeuten, dass ​Alexander Nübel theoretisch in den kommenden Jahren - abhängig davon, wie lange Neuer noch spielt - kein Pflichtspiel mehr absolviert. In München gilt eigentlich die Regel, dass Manuel Neuer spielt, wenn er fit ist. Diese Nibelungentreue will der Weltmeister von 2014 weiter einfordern - Nübel hin oder her.