​Manchester United stolpert bei Premier-League-Schlusslicht Watford. Tore von Ismaila Sarr und Troy Deeney zwangen harmlose Red Devils im zweiten Durchgang in die Knie. David de Gea führte die Hornets mit einem Patzer auf die Siegerstraße.


Nach zuletzt sechs unbesiegten Pflichtspielen in Folge (vier Siege, zwei Unentschieden) wurde Manchester United am Sonntagnachmittag unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt. Bei Schlusslicht Watford ging das Team von Ole Gunnar Solskjaer mit 2:0 baden. 


Watford vs. Manchester United: Nicht ein Torschuss in Durchgang Eins!


Die Gäste, im Vorfeld der Partie mit der Möglichkeit endgültig wieder an die Europapokal-Plätze anzudocken, boten in Watford eine schwache Leistung an. Gerade im ersten Durchgang präsentierte sich ManUnited harm- und ideenlos, fabrizierte nicht einen einzigen Schuss auf das Tor. Das gelang auch den Hausherren nicht - ein schwaches Premier-League-Spiel.


Bewegung kam erst durch einen schweren Patzer von David de Gea in die Partie; der Spanier ließ in der 50. Minute einen harmlosen Abschluss von Ismaila Sarr durch die Hände rutschen. Der Senegalese stand nur wenige Minuten später erneut im Fokus, als er im Strafraum von Aaron Wan-Bissaka von den Beinen geholt wurde. Es gab zurecht Elfmeter, den Troy Deeney für den Tabellenletzten verwandelte.

Ismaila Sarr

Manchester United trat im zweiten Durchgang zwar druckvoller auf, brach sich durch die individuellen Fehler von de Gea und Wan-Bissaka letztlich aber selbst das Genick. Vor dem Boxing Day rangieren die Red Devils damit nur auf dem achten Platz.