​Beim ​FC Bayern ist aktuell eindeutig der erst 18-jährige Joshua Zirkzee der Mann der Stunde. Nachdem er in der Vorwoche das erlösende 2:1-Tor gegen den SC Freiburg in der Nachspielzeit verwandelte, gelang dem niederländischen Top-Talent am heutigen Samstag das wichtige 1:0 in der 86. Minute gegen den ​VfL Wolfsburg.


Wer hätte gedacht, dass Zirkzee schon zu diesem Zeitpunkt wichtige Tore für die Profimannschaft schießen könnte? Auf jeden Fall gehörte Bayerns Ex-Coach Niko Kovac nicht zu diesem Lager. Unter dem Kroaten durfte Zirkzee zwar mit der ersten Mannschaft trainieren, Pflichtspiel-Einsätze blieben jedoch aus.


Erst Interimstrainer Hansi Flick bescherte Zirkzee das Profidebüt. Insgesamt hat er bereits drei Kurzeinsätze erhalten, zweimal steuerte Zirkzee wichtige Treffer bei.  Beide Tore hat er zudem mit seinem ersten Ballkontakt nach der Einwechslung erzielt!


Zumeist musste Zirkzee in dieser Spielzeit jedoch für die zweite Mannschaft in der dritten Liga zum Einsatz kommen. In 13 Drittliga-Partien gelang ihm aber kein einziger Treffer. In dieser Form wird er wohl in der Rückrunde weitere Spielminuten unter Flick erhalten.


"Er trägt natürlich ein Grinsen im Gesicht", sagte Flick laut der AZ nach dem Spiel. Anschließend fügte er jedoch folgendes hinzu: "Wir müssen jetzt behutsam mit dem Jungen etwas umgehen, denn das Leben geht weiter. Es ist gut für den Campus und den Verein, dass junge Spieler wie er mit den Profis mittrainieren können."


Zirkzee war in seiner Heimat ein begehrter Spieler


Nach dem Spiel lieferte Sportbild-Reporter Christian Falk eine interessante Info rund um Zirkzee. Ajax Amsterdam wollte den hochtalentierten Stürmer offenbar im Sommer verpflichten, der FC Bayern blockte jedoch ab. Man darf schon zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass die Vereinsbosse damit die richtige Entscheidung getroffen haben. Erfreulich ist zudem, dass sein derzeitiges Arbeitspapier in München noch bis 2023 läuft.