​Von dieser Begegnung hatten sich die Fans mehr erwartet! Der Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid am Mittwochabend endete mit einem müden 0:0.


Nicht in jeder Partie, auf der Spitzenspiel steht, ist auch Spitzenspiel drin. Während der BVB und RB Leipzig am gestrigen Abend beim Topspiel der Bundesliga für ein ​spektakuläres 3:3 gesorgt hatten, ließen es die beiden spanischen Schwergewichte 24 Stunden später deutlich gemächlicher angehen. Schiedlich, friedlich trennten sich ​Barça und die Königlichen aus Madrid mit einem torlosen Unentschieden.


Barça strahlt keine Gefahr aus


Real Madrid war im Camp Nou etwas überraschend das gefährlichere Team und dem Sieg eigentlich näher. Barça hatte wie gewohnt zwar mehr Ballbesitz, konnte sich jedoch kaum gefährliche Torchancen erarbeiten. Das Offensivtrio um Messi, Suarez und Griezmann blieb weitestgehend wirkungslos.


Ganz anders die Gäste aus ​Madrid: Das Team von Zidane spielte wesentlich zielstrebiger nach vorne und hatte am Spielende deutlich mehr Torschüsse abgegeben als der katalanische Rivale. Allein das Zielwasser fehlt im Abschluss. 


Bale-Treffer zählt nicht


Für den größten Aufreger bzw. das einzige Tor der Partie hatte Bale in der 72. Minute gesorgt, doch sein vermeintlicher Treffer wurde aberkannt, da Mendy bei der Vorlage zuvor hauchzart im Abseits gestanden hatte. Insgesamt war es ein Spiel auf überschaubarem Niveau, das die Madrilenen mit etwas mehr Glück für sich hätten entscheiden können.

FBL-ESP-LIGA-BARCELONA-REAL MADRID

Abseits vom Spielgeschehen sorgte Barça-Juwel Ansu Fati für einen Rekord: Der 17-Jährige wurde durch seine Einwechslung zum jüngsten Spieler seit 1941 (!), der im Clasico eingesetzt wurde.