Am Mittwochabend muss ​Schalke 04 den nächsten Test beim ​VfL Wolfsburg bestehen. Zurzeit leidet Königsblau unter einigen Verletzten sowie gesperrten Spielern, sodass David Wagner an einigen Stellen etwas umdenken muss. So könnte die S04-Startelf gegen die Wölfe aussehen.


Personalnot auf Schalke. Was mit den schmerzhaften Verletzungen des Abwehr-Bollwerks aus Benjamin Stambouli und Salif Sané begann, hat sich mittlerweile auch auf Matija Nastasic ​und Weston McKennie übertragen. Zudem muss man auf Alex Nübel verzichten, der nach seinem Horror-Foul an Mijat Gacinovic ​für vier Spiele gesperrt wurde


Tor und Abwehr - Schubert und Miranda mit Startelf-Debüt


Durch die Nübel-Sperre wird Markus Schubert sein Debüt in der Startelf feiern. Am Sonntag musste er gezwungenermaßen ins kalte Wasser geworfen werden, doch wird man viel Vertrauen in den 21-Jährigen haben. Schließlich ist er bereits U21-Nationalkeeper und gilt zudem als weiteres Talent.

Mit Jonjoe Kenny hat man in der Abwehr nur einen einzigen Spieler, der bis inklusive des nächsten Spiels nicht verletzt war und dauerhaft auf seiner normalen Position spielt. Ozan Kabak, Teil der Innenverteidigung, war zu Saisonbeginn verletzt. Mittlerweile hat er sich jedoch beeindruckend eingespielt, während er durch souveräne und sichere Auftritte glänzt. Bastian Oczipka wird (siehe Kenny oben) in die Innenverteidigung rücken müssen - das war schon nach der McKennie-Verletzung seine Aufgabe. Auf der linken Seite wird Juan Miranda - so wie Schubert - das erste Mal von Beginn an spielen dürfen. 


Das Mittelfeld - Das 4-2-3-1 wieder besetzten


Nachdem Schalke in vorigen Wochen oftmals zum 4-4-2 mit Raute gegriffen hat, wird es gegen Wolfsburg, wie bereits gegen ​Eintracht Frankfurt, sicherlich auf das ursprüngliche 4-2-3-1 hinauslaufen. Die Doppelsechs, die sich dabei ergibt, dürfte höchstwahrscheinlich durch Omar Mascarell und Suat Serdar besetzt werden. Die beiden sind unter Wagner zu absoluten Stammspielern und Leistungsträgern geworden. Auch am Sonntag waren sie mit die wichtigsten Spieler auf dem Platz.


Die offensive Dreierreihe dürfte sich ebenfalls nicht wirklich ändern. Auch wenn Rabbi Matondo gegen die SGE keine allzu großen Szenen hatte, konnte er jedoch oftmals gute Laufwege bespielen und viel Tempo ins Spiel bringen. So wird er vermutlich erneut über die linke Seite kommen. Sein Counterpart auf rechts dürfte Daniel Caligiuri sein. Auch wenn der 31-Jährige weiterhin sicher nicht auf seinem Top-Niveau spielt, ​ist er aktuell - auch durch fehlende Alternativen - halbwegs gesetzt. Könnte McKennie auf der Sechs spielen, wäre Serdar eine Ersatz-Option, ebenso Ahmed Kutucu, der nach seiner Fußprellung wieder in den Kader zurückkehren wird. Zentral wird Amine Harit auflaufen. 


Der Ein-Mann-Sturm: Raman ist gesetzt


Benito Raman befindet sich seit einigen Wochen​ auf einem Höhenflug. Zunächst kämpfte er mit Startschwierigkeiten in Königsblau und Sprunggelenksproblemen, doch zuletzt zeigte er immer wieder, wieso man ihn unbedingt verpflichten wollte. In den letzten vier Liga-Partien hat er immer getroffen, zudem in den letzten fünf Spielen zwei weitere Vorlagen liefern können. Seit seinem Doppelpack im Pokal gegen ​Arminia Bielefeld (Ende Oktober) wirkt er wie ausgewechselt - doch das wird er sicherlich nicht. Raman wird erneut in der Startelf stehen. 


Die potenzielle S04-Aufstellung im Überblick: