​In der englischen Woche startet der ​SV Werder Bremen den Spieltag mit dem ​Keller-Duell gegen Mainz 05. Nur wenige Tage nach der Pleite gegen den ​FC Bayern München muss sich die Mannschaft von Florian Kohfeldt neu formieren, ein Sieg soll im wichtigen Heimspiel in jedem Fall herausspringen.


Es sind schwierige Wochen für den SVW. Nur ein Sieg steht in den letzten zwölf Ligaspielen zu Buche, dazu muss der Kader erneut einige Ausfälle abfangen. Umso schwieriger ist die Situation vor dem Duell gegen ​Mainz, trotzdem blicken die Grün-Weißen nach vorn. Ein Erfolg gegen den 1. FSV soll den Start einer Serie bedeuten.


Im Tor soll Jiri Pavlenka dabei seine zuletzt starken Leistungen bestätigen. Gegen den Rekordmeister musste er zwar sechs Mal hinter sich greifen, konnte aber oft Schlimmeres verhindern. Am 16. Spieltag will der Tscheche nun endlich einmal zu null spielen.


Defensiv wird sich das Bild im Vergleich zum Duell am Wochenende grundlegend verändern. Die Fünferkette wird aufgelöst, die Rückkehr zum bewährten 4-3-3-System ist geplant. Im Zentrum könnte Niklas Moisander nach kurzer Pause zurückkehren, neben Miloš Veljković muss er endlich die benötigte Stabilität bringen. Sollte der Finne weiter ausfallen, steht Christian Groß parat.


Auf den Außen muss Kohfeldt dagegen erneut umplanen. Dauerläufer und Publikumsliebling Theodor Gebre Selassie wird aufgrund einer Oberschenkelverletzung lange ausfallen, gegen Mainz ist er in keinem Fall eine Option. Es bleibt die Alternative mit Michael Lang, der sich gegen die Bayern aber nicht wirklich bewähren könnte. Marco Friedl ist ein weiterer Kandidat.


Rutscht Osako aus der Startelf?


Links ist Ludwig Augustinsson dagegen unzweifelhaft gesetzt. Im Mittelfeld übernimmt Nuri Sahin die Aufgabe des Sechsers vor der Defensivreihe, Philipp Bargfrede könnte nach einer Blessur in den Kader zurückkehren. Davy Klaassen und Maximilian Eggestein sind als Duo im Zentrum eingeplant, hier fehlen die Alternativen und vor allem Eggestein muss allein zurück zu seiner Form finden.


Offensiv dürfte Leonardo Bittencourt starten, gegen die Münchner kam er aufgrund einer Magen-Darm-Erkrankung nur von der Bank. Mit Milot Rashica ist der mit Abstand beste Bremer der Saison weiterhin gesetzt, der dritte Teil des Trios ist dagegen noch ungewiss. Yuya Osako erlebte schwere Wochen und könnte von Johannes Eggestein, Benjamin Goller oder sogar Fin Bartels verdrängt werden. Claudio Pizarro ist eine weitere Option von der Bank.


Die mögliche Startelf im Überblick: