​Am Sonntag (13.30 Uhr) tritt der ​Hamburger SV beim ​SV Sandhausen an. Nach nur fünf Punkten aus den vergangenen fünf Partien muss der Dino im BWT-Stadion am Hardtwald unbedingt wieder punkten, um nicht noch tiefer in die Krise zu schlittern. Auf diese Elf könnte Trainer Dieter Hecking dafür bauen.


Im Tor wird erneut Daniel Heuer-Fernandes stehen. Mit 16 Gegentoren in ebenso vielen Spielen ist die HSV-Defensive neben der des VfL Osnabrück die stabilste der ganzen Liga.


Vor Heuer-Fernandes könnte es zu einer Premiere kommen: In den Trainingseinheiten am Freitagvormittag ließ Hecking Timo Letschert und Ewerton zusammen verteidigen. Rick van Drongelen würde somit sein erstes Zweitliga-Spiel überhaupt verpassen. Neben den beiden zentralen Verteidigern werden Khaled Narey auf der rechten, und Tim Leibold auf der linken Seite die defensiven Außenpositionen bekleiden. 


In der defensiven Zentrale dürfte erneut Adrian Fein die Fäden ziehen. Die Leistungskurve des 20-jährigen Müncheners zeigte zuletzt deutlich nach unten. In den letzten fünf Partien kam er auf einen kicker-Notenschnitt von nur 3,5 (bei einem Gesamtdurchschnitt von 2,81 in 16 Spielen). Auch ein Grund für die Misere des HSV in den letzten Spielen.


Vor ihm könnte erneut Aaron Hunt auflaufen und versuchen, das offensive Spiel der Rothosen zu lenken. Sekundiert werden könnte er abermals von Jeremy Dudziak auf der Acht. Die offensiven Außenbahnen sind für Sonny Kittel (links) und Bakery Jatta (rechts) reserviert. 


In der vordersten Reihe könnte Hecking auf Lukas Hinterseer setzen. Der Österreicher scheint seine gesundheitlichen Probleme (Pferdekuss) mittlerweile auskuriert zu haben. 


Die mögliche Startformation des HSV