​Für ​Eintracht Frankfurt steht am Donnerstagabend das letzte Europa-League-Gruppenspiel gegen Vitoria Guimaraes auf dem Programm. Dank des ​2:1-Auswärtserfolgs beim FC Arsenal haben die Hessen ​das Weiterkommen in der eigenen Hand und wären mit einem Heimsieg sicher für die K.o.-Phase qualifiziert. Mit anderen Szenarien will sich Cheftrainer Adi Hütter nicht großartig beschäftigen. 


"Wir wollen es unbedingt in die nächste Runde schaffen", betonte der Österreicher auf der obligatorischen Pressekonferenz am Mittwochnachmittag. "Es ist klar, dass wir bei einem Erfolg weiter sind. Darauf liegt der Fokus. Mit allen anderen Szenarien beschäftigen wir uns nicht sonderlich", ergänzte Hütter. Frankfurt (neun Punkte) könnte sich am Donnerstagabend auch eine Niederlage erlauben, wenn Standard Lüttich (sieben Punkte) im Parallelspiel gegen Tabellenführer Arsenal (zehn Punkte) nicht gewinnt.


Ein Erfolgserlebnis in der Europa League könnte auch für die verbleibenden drei Ligaspiele in diesem Jahr "eine Initialzündung sein", erklärte der SGE-Coach. "Wir wollen es morgen besser machen als in den vergangenen Partien." Dafür müsse man hinten "wieder den Kasten sauber halten und vorne besser treffen". Grünes Licht gab Hütter zudem bei den zuletzt angeschlagenen ​Sebastian Rode und Mijat Gacinovic, womit bis auf die Langzeitverletzten (Kevin Trapp & Marco Russ) nahezu alle Mann an Bord sind. 

David Abraham

In der Liga gesperrt, in der Europa League eine Option: David Abraham


Das Tor der SGE wird Trapp-Ersatz Frederik Rönnow hüten. Trotz starker Leistungen musste der dänische Schlussmann in den letzten acht Pflichtspielen immer mindestens einen Gegentreffer hinnehmen.


In der Defensive könnte Hütter auf die Dreierkette vom letzten Gruppenspiel zurückgreifen. David Abraham, der vor allem mit seiner Zweikampf- und Kopfballstärke punktet, würde in diesem Fall Almamy Touré aus der Startelf verdrängen und neben ​Martin Hinteregger und Makoto Hasebe auflaufen. 


Rode in der Startelf?

Rode hat sich am vergangenen Wochenende mit seinem Jokertor für einen Startelfeinsatz empfohlen. Der 29-Jährige könnte im defensiven Mittelfeld neben Gelson Fernandes auflaufen. In der Zentrale ist ​Djibril Sow derzeit gesetzt. Die beiden Außenbahnen sind für Danny da Costa und Filip Kostic (reserviert). 


Für die verbleibenden zwei Plätze in der Offensive bewerben sich Daichi Kamada, André Silva und Goncalo Paciencia. Denkbar ist, dass Kamada und Paciencia beginnen. Lässt Hütter alle drei Profis von Beginn an auflaufen, müsste ein Spieler aus dem zentralen Mittelfeld weichen.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick: