​​Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann, der mit seinem neuen Klub weiterhin auf den ersten Sieg wartet, kann im Winter auf Shoppingjagd gehen. Investor Tennor spendet ganze 224 Millionen Euro. Zwei Top-Akteure sollen in die Hauptstadt gelotst werden, um einen Abstieg zu verhindern. 

​Im Interview mit der SportBild verriet Klinsmann, Manager Michael Preetz halte die Augen offen. "Wir arbeiten im Hintergrund daran, wer uns helfen kann", so der 55-jährige Übungsleiter, der in seinen ersten zwei Spielen erst einen Punkt einfahren konnte. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf einen erfahrenen Sechser, der Defensive und Offensive zusammenschweißt und gerne das Zepter in die Hand nimmt. 

​Die Ablösesumme kann dabei laut SportBild weit über 20 Millionen Euro pro Spieler betragen. Kein Wunder bei einem Geldregen von 224 Millionen Euro. Der Transfer eines Bundesliga-Stammspielers könnte im Winter schwierig sein, deshalb schaue man sich auch bei Ersatzspielern internationaler Top-Klubs um. Die geplanten Transfer-Coups könnten sich schnell zu den Rekordeinkäufen des ​Bundesligisten gesellen.


​Die teuersten Hertha-Zugänge

​Name​Saisonabgebender Klub​​Ablöse
​Dodi Lukebakio​19/20​FC Watford​20 Mio. €
​Valentino Lazaro​18/19​RB Salzburg​10,5 Mio. €
​Davie Selke​17/18​RB Leipzig​8 Mio. €
​Alex Alves​99/00​EC Cruzeiro​7,6 Mio. €
​Eduard Löwen​19/20​1. FC Nürnberg​7 Mio. €

Bevor man über die möglichen personellen Verstärkungen des Klubs spricht, müsse man den Fokus aber auf den Endspurt der Hinrunde legen. "Es kommt jetzt auf jeden Punkt an. Gegen ​Freiburg am Samstag soll unser erster Sieg her", so Klinsmann. Aktuell befinden sich die Berliner auf Tabellenplatz 15, nur vier Punkte vor Schlusslicht ​Köln.

Die Mannschaft befindet sich im Abstiegskampf, "in der aktuellen Phase müssen wir nur hart arbeiten", betonte Klinsmann. Dabei hilft vor allem Atheltik-Coach Werner Leuthard. Sein Konzept: Die Spieler in kleinen Gruppen trainieren, sodass niemand wegen der ständigen Beaufsichtigung schummeln kann. Das Leid zahlt sich aus, denn die Spieler haben den Eindruck, auf dem Platz mehr Leistung erbringen zu können.