Neben der monatlichen Wahl zum Spieler des Monats wird in der Bundesliga auch der Rookie des Monats ausgezeichnet. Ein Titelverteidiger könnte sich die Auszeichnung für seine Leistungen im November zum dritten Mal in Serie sichern, seine beiden Mitstreiter stehen ihm allerdings in nichts nach. 90min präsentiert die nominierten Kandidaten.


Marcus Thuram

FBL-GER-BUNDESLIGA-MOENCHENGLADBACH-FREIBURG

Marcus Thuram wurde bereits zum Rookie der Monate September und Oktober gekürt und besitzt nun die Chance, den Hattrick perfekt zu machen. Ein Dreierpack blieb ihm auf dem Platz bisher verwehrt, doch der bullige und dynamische Stürmer von ​Borussia Mönchengladbach stellte seine Qualitäten auch im November unter Beweis.


Am zehnten Spieltag avancierte er mit einem Tor und einer Vorlage beim 2:1-Auswärtssieg über ​Bayer Leverkusen zum Matchwinner, auch gegen ​Werder Bremen bot der 22-Jährige eine starke Leistung. Eine Ausnahme bildet die 0:2-Pleite gegen Union Berlin, an der Alten Försterei erwischten die Fohlen insgesamt nicht ihren besten Tag. 


Mit wettbewerbsübergreifend 15 direkten Torbeteiligungen in 21 Spielen ist Thuram Gladbachs Lebensversicherung. Zudem ist er einer von insgesamt sieben Fohlen, die in der Bundesliga zehn Mal oder mehr für die Startelf nominiert wurden. 


Christopher Nkunku

Christopher Nkunku

13 Millionen Euro investierte ​RB Leipzig in Christopher Nkunku. Der wendige Franzose ist eine echte Waffe, egal ob er von Anfang an spielen darf oder als Joker eingewechselt wird. Aufgrund seines enormen Tempos wird er häufig auf den Außenbahnen eingesetzt, Julian Nagelsmann testete ihn zuletzt auch in der Doppelspitze.


Nkunku ist mit sieben Assists einer der besten Vorlagengeber der Bundesliga. Im Monat November erzielte RB in drei Bundesligaspielen sagenhafte 16 Tore, Nkunku steuerte drei per Vorlage direkt bei, holte gegen den ​1. FC Köln einen Elfmeter raus und erzielte beim 8:0 über Mainz 05 Saisontor Nummer drei. Nahezu problemlos hat er sich in das Leipziger Spiel integriert, in dem seine Qualitäten im Spiel nach vorne zum Tragen kommen.


Djibril Sow

Djibril Sow

​Eintracht Frankfurt hat mit dem Bayern-Besieger-Fluch zu kämpfen. Seit vier Spielen wartet die Mannschaft von Adi Hütter auf ein Erfolgserlebnis in der Bundesliga, das jüngste 2:2 gegen ​Hertha BSC bedeutete den ersten Punktgewinn nach drei Niederlagen. Mit Platzverweisen in den Spielen gegen Freiburg (0:1) und Mainz (1:2) brachte sich Frankfurt um einige Zähler, doch grundsätzlich war nicht alles schlecht, was die Adler aufboten.


Dazu gehören die Leistungen von Djibril Sow, der schon im September für den Rookie Award nominiert wurde. Der Schweizer steht im Frankfurter Mittelfeld für das spielerische Element, bringt zudem die nötige Laufstärke für die intensive Spielweise mit und überzeugt obendrein mit Tempo, einer guten Ballbehandlung und dem Auge für die entscheidenden Pässe. 


Nur an wenigen Toren ist Sow direkt beteiligt, den finalen Pass spielt er selten. Umso häufiger leitet er viele Angriffe ein, startet dabei selbst ins letzte Drittel durch oder initiiert eine Umschaltsituation mit Hilfe einer Balleroberung. Nach Startschwierigkeiten - Sow fiel aufgrund eines Sehnenanrisses in der Vorbereitung zurück und debütierte erst am dritten Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf - ist er mittlerweile unersetzbar.