​Seit Mitte November muss ​Schalkes Cheftrainer David Wagner auf Alessandro Schöpf verzichten. Der österreichische Nationalspieler hatte sich beim ​3:3-Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf eine Muskelverletzung zugezogen. Ob der 25-Jährige noch in diesem Jahr sein Comeback feiern wird, ist laut Wagner nur schwer vorhersehbar.


Schöpf hat in diesem Jahr wahrlich das Verletzungspech an den Schuhen kleben. Nach einem Außenbandriss im Knie verpasste der Offensivspieler in der letzten Saison fast die komplette Rückrunde. Im Sommer hatte sich der Ex-Nürnberger wieder an die Mannschaft herangekämpft und Ende August sein Comeback gefeiert. Nach sechs Pflichtspieleinsätzen (drei von Beginn an) musste der 25-Jährige am 11. Spieltag gegen Düsseldorf den nächsten Rückschlag verkraften. Muskelfaserriss im Oberschenkel lautete die Diagnose.

Alessandro Schoepf

Erzielte im DFB-Pokal einen Treffer: Alessandro Schöpf


Wie Wagner am Wochenende erklärte, ist die Verletzung allerdings etwas komplizierter, als bisher angenommen. "Bei ihm ist es mit einer leichten Sehnenbeteiligung, daher ist es schwer zu prognostizieren. Es wird in seinem Fall aber etwas länger dauern", so der 48-jährige Übungsleiter (via ligainsider). "Vielleicht kann er in der letzten Woche, wenn wir die drei Spiele haben, ins Training einsteigen und uns dann helfen."


Das Hinrundenaus könne jedoch auch nicht ausgeschlossen werden. "Es kann aber auch sein, dass er erst im Januar wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen kann", sagte Wagner. Für die Königsblauen stehen bis zur Winterpause noch die richtungsweisenden Duelle gegen ​Eintracht Frankfurt (H), den ​VfL Wolfsburg (A) und den ​SC Freiburg (H) auf dem Programm.