​In der letzten Partie des 14. Spieltags kassierte der ​SV Werder Bremen gegen den ​SC Paderborn eine unglückliche 0:1-Heimniederlage. Die Grün-Weißen hatten über weite Strecken mehr von der Partie, verpassten es allerdings, daraus Kapital zu schlagen. In der Nachspielzeit bescherte Sven Michel den Gästen den zweiten Saisonsieg, durch den sich der Aufsteiger auf Platz 17 verbesserte. 


Bei Werder feierte Kapitän Moisander nach langer Verletzungspause sein Comeback. Der Finne rückte für Groß in die Innenverteidigung, was im Vergleich zum jüngsten 3:2-Auswärtserfolg in Wolfsburg die einzige Veränderung an der Anfangsformation war. 


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Auch SC-Coach Baumgart beließ es nach der 2:3-Niederlage gegen ​RB Leipzig bei einer Veränderung. Antwi-Adjei verdrängte Holtmann auf die Bank. 


In der Anfangsphase versuchten beide Mannschaften zunächst vergebens, Akzente in der Offensive zu setzen. Die erste Chance verzeichnete Antwi-Adjei, dessen wuchtigen Abschluss aus halblinker Position Pavlenka zur Ecke klärte (8.). Wenige Minuten später scheiterte Bittencourt nach einer Hereingabe am stark reagierenden Zingerle, der auch beim Nachschuss von Klaassen auf dem Posten war (14.).

Mitte der ersten Halbzeit visierte Maximilian Eggestein das kurze Eck an, setzte die Kugel jedoch ein Stück am Tor der Gäste vorbei (25.). Auf der Gegenseite zwang Vasiliadis Pavlenka mit einem wuchtigen Distanzschuss zu einer sehenswerten Parade (29.). Bei der anschließenden Ecke war der Schlussmann bei einem abgefälschten Ball von Moisander erneut zur Stelle (30.). Bis zur Halbzeitpause spielte sich das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Lediglich Eggestein machte mit einem Schlenzer von der Strafraumkante, der sein Ziel verfehlte, auf sich aufmerksam (35.). 

Die Bremer kamen mit viel Schwung aus der Kabine, ließen in der Offensive jedoch die nötige Durchschlagskraft vermissen. Knapp eine Stunde war gespielt, als Gjasula nach einem Eckball die Kugel über das Bremer Tor köpfte (58.). Die Gastgeber hatten zwar auch in der Folgezeit mehr vom Spiel, im letzten Drittel fehlten allerdings weiterhin die zündenden Ideen. Eggestein fasste sich aus der Distanz ein Herz, fand jedoch in Zingerle seinen Meister (65.). 

Rashica hatte bei einem Distanzschuss ebenfalls nicht das Glück auf seiner Seite (75.). Auch in der Schlussphase fanden die Bremer kaum ein geeignetes Mittel, um die Defensive der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Bittencourt traf lediglich das Außennetz (86.). In der Nachspielzeit gelang den Gästen der Lucky Punch. Der Treffer von Michel wurde zunächst wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht anerkannt. Nach Hinzuziehen des Videobeweises entschied der Unparteiische jedoch auf Tor. Bremen warf zwar in den letzten Spielminuten noch einmal alles nach vorne, konnte die Niederlage allerdings nicht mehr abwenden.