Beim FC Bayern kehrt nach der Niederlage in Gladbach wieder sportliche Tristesse ein. Zumindest personell konnte der Rekordmeister am Sonntag Positives vermelden und Entwarnung bei den verletzt ausgewechselten Corentin Tolisso und Jerome Boateng geben.


Der Flick-Effekt ist beim FC Bayern verpufft. Nach einem beeindruckenden Auftakt unter dem Interimstrainer trüben zwei Niederlagen in Folge (gegen Leverkusen und Gladbach) die Stimmung. Der Rekordmeister steht nach 14 absolvierten Spieltagen nur auf dem siebten Platz und hat weiterhin personelle Sorgen. Neben den (Langzeit)-Verletzten Lucas Hernandez und Niklas Süle bereiten nun auch Mickaël Cuisance, Corentin Tolisso und ​Jerome Boateng Sorgen.


Bayern gibt Entwarnung bei Boateng und Tolisso - Sorgen um Cuisance


​Cuisance musste die Trainingseinheit am Sonntag verletzt abbrechen. Tolisso und Boateng mussten gegen Gladbach beide angeschlagen ausgewechselt werden; zumindest beim französischen Mittelfeldspieler wurde am Samstagabend bereits ​leichte Entwarnung gegeben. Der FCB bestätigte dies nun: Bei Tolisso wurde eine Muskelverhärtung im Oberschenkel diagonstoziert. Auch bei Boateng sind sie Sorgen unberechtigt, der Weltmeister von 2014 zog sich eine neurogene Muskelverhärtung in der Wade zu.

Jerome Boateng

Da Boatengs Ersatz am Samstagnachmittag, Javi Martinez, vom Platz gestellt wurde, sind die Abwehrsorgen an der Säbener Straße groß. Während bei der tabellarisch nicht mehr relevanten Champions-League-Partie am Mittwoch gegen Tottenham mit einer Rumpfabwehr zu rechnen ist, hofft man in München darauf, dass Boateng bis zum kommenden Wochenende für das Spiel gegen Werder Bremen wieder fit ist.