​Nach einer langen Sieglos-Serie feierten die Profis des ​SV Werder Bremen am vergangenen Wochenende endlich wieder einen Erfolg. Gegen den ​SC Paderborn will der SVW nun eine kleine Serie starten und den Abstand zu den internationalen Rängen verringern. 


Aus der zwischenzeitlichen Krise konnte sich Werder Bremen noch nicht gänzlich befreien. Zumindest dürfte der 3:2-Sieg gegen ​Wolfsburg enormen Rückenwind verschafft haben. Die Mannschaft ist hochmotiviert und wird am Sonntag vermutlich endlich wieder mit einem lange vermissten Leistungsträger planen können.


Im Tor wird Trainer Florian Kohfeldt auf Keeper Jiri Pavlenka bauen. Ähnlich wie die restlichen Mannschaftsteile feierte er vor einer Woche eine kleine Befreiung, mit einer starken Leistung sicherte er Bremen die drei Punkte.


Moisander vor Comeback


Defensiv spricht alles für eine Viererkette im etablierten 4-3-3-System. Im Zentrum könnte es zum Comeback des seit Monaten verletzten Niklas Moisander kommen. Der Kapitän scheint fit zu sein und drängt gleich auf die Rückkehr in die Startelf. Neben ihm macht Miloš Veljković das Rennen. Sollte der Finne weiterhin ausfallen, steht Christian Groß als erste Alternative bereit.


Auf der linken Defensivposition ist Ludwig Augustinsson gesetzt, nach seiner langen Pause ist er so langsam wieder in Bestform. Sein Pendant auf der rechten Seite ist Theodor Gebre Selassie, der Tscheche ist einer der wichtigsten Akteure und legt Woche für Woche viele Kilometer auf der Außenbahn zurück.


Im Mittelfeld kommt es ebenfalls nur zu einer Änderung. Nuri Sahin wird Philipp Bargfrede verdrängen, seine offensivere Ausrichtung wird gegen die tiefstehenden Gäste besser zur Geltung kommen. Das Achter-Duo aus Davy Klaassen und Maximilian Eggestein ist dagegen unzweifelhaft und wird auch gegen den Aufsteiger starten.


Die vordere Reihe wird durch Superstar Milot Rashica angeführt. Er bringt es in dieser Ligasaison bereits auf neun Torbeteiligungen, zusammen mit Yuya Osako und Leonardo Bittencourt bildet er ein gefährliches Trio. Als weitere Alternativen stehen Johannes Eggestein oder Claudio Pizarro bereit.


Die mögliche Startelf im Überblick:


Pavlenka - Augustinsson, Moisander, ​Veljković, Gebre Selassie - Sahin - Klaassen, Eggestein - Rashica, Osako, Bittencourt