Auf der Suche nach vielversprechenden Talenten sind die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt angeblich in Slowenien fündig geworden. Medienberichten zufolge haben die Hessen Tomaz Stopajnik ins Visier genommen. Der 18-jährige Schlussmann steht beim Erstligisten NK Rudar Velenje unter Vertrag.


Die letzten Wochen haben gezeigt, dass ​die SGE auf der Torhüter-Position sehr gut aufgestellt ist. Nach der schweren Verletzung von Stammkeeper Kevin Trapp (Anriss der Rotatorenmanschette in der Schulter) erwies sich Frederik Rönnow als verlässlicher Ersatz und wusste mit starken Leistungen zu überzeugen. Mit Felix Wiedwald und Jan Zimmermann (beide Vertrag bis 2021) hat ​Cheftrainer Adi Hütter zudem zwei routinierte Torhüter in der Hinterhand. Bedarf an einem neuen Schlussmann haben die Hessen aktuell nicht. 

Frederik Roennow

Lieferte zuletzt überzeugende Vorstellungen ab: Trapp-Ersatz Frederik Rönnow


Die Eintracht hält jedoch offenbar nach geeigneten Perspektivspielern Ausschau. Wie der in der Regel gut informierte kicker berichtet, beschäftigen sich die Frankfurter mit Stopajnik. Der Youngster ist seit Sommer Stammkeeper bei Rudar Velenje, wo er allerdings kein leichtes Amt hat. In 17 Ligaspielen musste der slowenische U19-Nationalkeeper 39 Mal hinter sich greifen und blieb in keiner Partie ohne Gegentreffer. 


Über die Vertragslaufzeit des 18-Jährigen beim Tabellenschlusslicht ist nichts bekannt. Das Portal transfermarkt.de führt Stopajnik mit einem Marktwert von 50.000 Euro, weshalb das finanzielle Risiko bei einer Verpflichtung gering ausfallen würde. Da die Eintracht in absehbarer Zeit keinen neuen Torhüter benötigt, könnte der Youngster Schritt für Schritt aufgebaut und behutsam an höhere Aufgaben herangeführt werden.