Nach zuletzt zwei siegreichen Spielen in Folge möchte ​Eintracht Frankfurt im kommenden Ligaspiel die gute Form bestätigen. Für das ungeliebte morgige Montagsspiel ​muss die SGE dazu gar nicht mal weit fahren, Trainer Adi Hütter und sein Team sind beim ​Nachbarn aus Mainz eingeladen. Gegen den FSV, der sich unter dem neuen Trainer Achim Beierlorzer wieder erholt zu haben scheint, muss Hütter die bestmögliche Elf auf den Platz stellen. Allerdings gibt es noch einige Wackelkandidaten in der Mannschaft.


Unter der Woche musste die Eintracht gegen den ​FC Arsenal in der Europa League ran. ​Gegen die Gunners feierte Frankfurt einen ganz wichtigen Auswärtssieg und hat noch gute Chancen, weiter im internationalen Geschäft vertreten zu sein.


Um in der Liga allerdings auch den Anschluss ans obere Tabellendrittel halten zu können, ist die SGE bei Mainz 05 zum Punkten verpflichtet. Verzichten muss Trainer Hütter weiterhin auf Kapitän David Abraham, der rotgesperrt ist. Voraussichtlich zurück sind dagegen Sebastian Rode und Bas Dost. ​Beide fehlten gegen Arsenal noch verletzt, trainierten am heutigen Sonntag allerdings wieder mit dem Team. Ein Einsatz ist nicht ausgeschlossen.



Umstellung vom 3-5-2 auf 3-4-3 möglich


Nicht unwahrscheinlich ist eine Umstellung des Spielsystems. Die übliche Aufstellung mit einer Doppelspitze im 3-5-2 könnte zu einem 3-4-3 abgeändert werden, da die beiden Sturmspitzen zuletzt nicht so wie gewohnt harmonierten.


Im Tor wird Frederik Rönnow stehen. Der Ersatzmann von Nummer Eins Kevin Trapp hütet den Kasten sehr zuverlässig und kehrte gegen Arsenal wieder zurück zwischen die Pfosten, nachdem er am vergangenen Ligaspieltag gegen Wolfsburg noch verletzungsbedingt ausfiel.


In der Abwehrkette ersetzt Almamy Toure den gesperrten Abraham. Auch Evan Ndicka ist eine Option für die vakante Stelle, allerdings zeigte sich dieser zuletzt nicht ganz fehlerfrei. Die restlichen beiden Positionen nehmen Makoto Hasebe und Martin Hinteregger ein.


Im Mittelfeld wird die Zentrale von Dominik Kohr und Djibril Sow eingenommen. Falls die übliche Stammkraft Rode doch noch einsatzfähig sein wird, könnte auch der 29-Jährige spielen und Kohr verdrängen. Allerdings ist es gut möglich, dass Hütter bei solch einem wichtigen Spieler kein Risiko eingehen möchte, zumal Kohr ein sehr guter Ersatzmann ist.

Auf den Außen sind die Dauerläufer Filip Kostic links und Danny da Costa rechts gesetzt.


Die offensive Dreierkette wird aus Daichi Kamada, Goncalo Paciencia und Mijat Gacinovic bestehen. Erstgenannter sorgte beim 2:1-Sieg gegen Arsenal für beide Tore. Der Portugiese Paciencia ist aktuell wohl der beste Stürmer der SGE und kann durch seine schnellen Läufe für Lücken in der gegnerischen Abwehr sorgen. Gacinovic kam schon gegen die Gunners zur Halbzeit für Stürmer Andre Silva ins Spiel und machte seine Sache sehr gut. Daher wäre eine weitere Aufstellung keine Überraschung.


Die voraussichtliche Aufstellung im Überblick

​System: 3-4-3

Rönnow - Hinteregger, Hasebe, Toure - Kostic, Kohr, Sow, da Costa - Kamada, Paciencia, Gacinovic