Nach der Niederlage gegen Standard Lüttich steht ​Eintracht Frankfurt in der Europa League unter Druck. Die Adler belegen derzeit nur den dritten Platz in Gruppe F, am Donnerstag gastiert die Elf von Adi Hütter beim FC Arsenal. In London wird der Österreicher auf seine Top-Elf setzen.


In den Planungen muss Hütter allerdings zwei Abstriche machen: Wie der Klub bekanntgab, stehen Bas Dost und Sebastian Rode aufgrund von muskulären Problemen nicht im Kader, Torhüter Frederik Rönnow kehrt dafür nach überstandener Erkältung wieder zurück. Zudem ist auch Kapitän David Abraham wieder dabei, der in der Bundesliga aufgrund seiner Rotsperre erst wieder ab der Rückrunde zur Verfügung stehen wird.

Im Hinspiel unterlagen die Frankfurter den Gunners mit 0:3, trotz eines druckvollen Beginns mussten sich die Adler deutlich geschlagen geben. "Im Vergleich zum Hinspiel müssen wir unsere Torchancen besser nutzen", mahnt Abwehrspieler Martin Hinteregger auf der Vereinswebsite. Laut Mijat Gacinovic, der am Wochenende beim 0:2 gegen den VfL Wolfsburg seinen zweiten Startelfeinsatz in der laufenden Bundesliga-Saison feierte, müsse die gesamte "Mannschaft in beide Richtungen ein besseres Umschaltspiel zeigen."


Trotz der aktuellen Negativserie von drei Niederlagen in Folge blickt Gacinovic optimistisch auf die bevorstehende Aufgabe: "Wir wissen, welch großer Verein Arsenal ist und was uns dort erwartet, ähnlich wie gegen Chelsea vergangene Saison. Aber wir wissen auch, dass wir gegen jeden Gegner die Chance haben zu gewinnen, wenn wir so spielen wie damals gegen Chelsea. Das werden wir dort versuchen und alles geben."


Mit Mittelfeld-Motor Sebastian Rode wird jedoch ein ebenso wichtiger Spieler fehlen wie Bas Dost. Der Niederländer wird immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, ​zuletzt plagten ihn Schmerzen an der Leiste. Nichtsdestotrotz kann der breite Kader den Ausfall des Duos kompensieren. 


Muss Hasebe weichen?


Frederik Rönnow dürfte nach überstandener Erkältung wieder ins Tor zurückkehren. Im voraussichtlichen 3-4-1-2 wird David Abraham sehr wahrscheinlich für Evan N'Dicka in die Startformation rotieren und wie gewohnt neben Martin Hinteregger und Makoto Hasebe beginnen. Allerdings ist es möglich, dass N'Dicka aufgrund der Geschwindigkeitsdefizite von Hasebe das dritte Glied im Abwehr-Verbund bilden wird.


Im zentralen Mittelfeld dürfte Dominik Kohr neben Djibril Sow Platz nehmen, als Alternative steht der erfahrene Gelson Fernandes bereit. Während Filip Kostic und Danny da Costa wie üblich die Außenbahnen beackern und Daichi Kamada auf der Zehn beginnen wird, besteht die Sturmspitze voraussichtlich aus Goncalo Paciencia und André Silva.


Die voraussichtliche Aufstellung von Eintracht Frankfurt im Überblick: