Der ​FC Barcelona gab im vergangenen Januar die ​Verpflichtung von Frenkie de Jong bekannt. Im Sommer wechselte der 22-Jährige für 75 Millionen Euro Ablöse von Ajax Amsterdam zum spanischen Meister. Medienberichten zufolge hatten sich die Katalanen ein Jahr zuvor noch um Julian Weigl bemüht, der jedoch nicht von ​Borussia Dortmund loszueisen war.


Im Sommer 2015 wechselte ​Weigl vom damaligen Zweitligisten TSV 1860 München zum BVB, wo er eine rasante Entwicklung hinlegte. In seiner ersten Saison zählte der Lieblingsschüler von Ex-Coach Thomas Tuchel zu den größten Überraschungen und feierte Ende Mai 2016 auch sein Debüt für die Nationalmannschaft. Der 24-Jährige war auch unter Tuchels Nachfolger (Peter Bosz und Peter Stöger, Saison 2017/18) unumstrittener Stammspieler und weckte mit seinen überzeugenden Leistungen angeblich auch das Interesse des FC Barcelona. 


Wie die spanische Zeitung Mundo Deportivo berichtet, bemühten sich die Katalanen im Sommer 2018 um den damals 22-Jährigen, um im defensiven Mittelfeld neben Sergio Busquets eine weitere spielstarke Alternative zu haben. Demnach setzte sich auch das Trainerteam mit Weigl in Verbindung. Dem Bericht zufolge wollte Barça André Gomes in den Transfer mit einbauen. Der fünfmalige Nationalspieler blieb allerdings in Dortmund und Gomes wechselte im August auf Leihbasis zum FC Everton, von dem er ein Jahr später fest verpflichtet wurde. 


Umdenken beim FC Barcelona

Neben Weigl hatten die Katalanen auch de Jong auf dem Zettel stehen. Nachdem die Verpflichtung des BVB-Profis gescheitert war, intensivierte Barcelona seine Bemühungen um den umworbenen Ajax-Shootingstar, der sich frühzeitig für einen Wechsel nach Katalonien entschied. Beim spanischen Meister ist der 22-Jährige bislang unumstrittener Stammspieler.