Die Zukunftsplanungen von ​Borussia Dortmund schreiten weiter voran. Neben dem sportlichen Aspekt rücken nun auch die infrastrukturellen Voraussetzungen​ in den Vordergrund. Wie Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Jahreshauptversammlung des BVB (via Ruhr Nachrichtenankündigt, soll in den kommenden Jahren intensiv das Gelände um den Signal-Iduna-Park ausgebaut werden.


Circa 40 Minuten hielt 'Aki' Watzke am gestrigen Montag eine Rede auf der Versammlung. Unter anderem wurden vom 60-Jährigen die sportlichen Ziele der Saison und die Mannschaftsplanung thematisiert. ​Auch der Status von Cheftrainer Lucien Favre wurde gefestigt.


Verkehrsberuhigte Strobelallee und Fanhouse geplant


Trotz der Relevanz der aktuellen Themen rund um die sportlichen Situation verlor Watzke nicht den Blick für die Zukunft. Um auch langfristig für die große Masse an Fans vorbereitet zu sein, soll am Stadion kräftig umgebaut werden. "Das Stadionumfeld wollen wir neu strukturieren", so Watzke. So soll etwa die Straße entlang der Dortmunder Heimstätte, die Strobelallee, noch weiter verkehrsberuhigt werden. Auch ein 'Fanhouse ist geplant, laut Watzke "möglicherweise mit Hotel und Kita."



Die Ideen für die Umbaumaßnahmen werden allerdings nicht sofort umgesetzt, die Planungen sind von weitsichtiger Natur. "Das ist ein Fünf- bis Zehn-Jahres-Projekt", äußert sich Watzke zu der zeitlichen Einordnung. Wie und wann welches Projekt in Angriff genommen wird, wollte der Geschäftsführer noch nicht preisgeben.