​Auf der Suche nach Verstärkungen für die Offensive haben die Verantwortlichen von ​Borussia Mönchengladbach offenbar erneut Marco Richter ins Visier genommen. Medienberichten zufolge haben die Fohlen beim ​FC Augsburg die Chancen auf einen möglichen Transfer abgeklopft.


Im vergangenen Sommer hat Richter bei der U21-Europameisterschaft mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und sich damit auch in den Fokus der ​Bundesliga-Konkurrenz gespielt. Dem Vernehmen nach bemühten sich die Fohlen bereits im Sommer um den Offensivspieler, handelten sich jedoch eine Absage ein. 


Laut Informationen der Bild-Zeitung streckt Gladbach wieder die Fühler nach dem 22-jährigen Angreifer aus. Demnach haben die Fohlen beim FCA wegen eines Transfers nachgefragt. Als Ablösesumme schweben dem Tabellenführer angeblich rund zehn Millionen Euro vor, was dem aktuellen Marktwert von Richter entspricht. 


Wechsel im Winter äußerst unwahrscheinlich


Dass die bayerischen Schwaben ihr Eigengewächs im Winter abgeben, kann allerdings nahezu ausgeschlossen werden. Der Youngster zählt beim Tabellenzwölften nicht nur zum Stammpersonal, sondern ist auch wegen des drohenden Abstiegskampfes fest eingeplant. Da auch bei Gladbach momentan kein Bedarf in der Offensive besteht, könnte ein Transfer im nächsten Sommer zum Thema werden. Mit Fabian Johnson und Raffael hat die Borussia zwei Offensivspieler im Kader, deren Verträge am Saisonende auslaufen. Bei Ibrahima Traoré (Vertrag bis 2021) stehen die Zeichen ebenfalls auf Abschied. 


Richter bringt zweifelsohne ausreichend Potenzial mit, um am Niederrhein Fuß zu fassen. In der laufenden Saison bestritt der Rechtsfuß, der beim jüngsten ​4:0-Heimerfolg gegen Hertha BSC ​verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, elf Pflichtspiele, in denen er an drei Treffern (zwei Tore/drei Vorlagen) direkt beteiligt war. Vertraglich ist der Linksaußen noch bis Sommer 2023 gebunden.