​In den letzten Wochen gehörten sie zu den ​Schalker Sorgenkindern, nun sind Nabil Bentaleb und Matija Nastasić auf den Platz zurückgekehrt. Der Algerier gab sein Comeback in der U23, der serbische Nationalspieler stand dagegen in der Startelf gegen ​Werder. Für beide verlief die Rückkehr durchaus positiv.


Der Saisonstart verlief für beide Profis enorm enttäuschend, in Fahrt kamen sowohl Nabil Bentaleb als auch Matija Nastasić bisher kaum. Nach einigen Wochen Pause kehrten beide Akteure nun aber wieder auf den Platz zurück, zusammen liefen sie aber nicht auf. Bentaleb durfte erste Spielpraxis in der U23-Auswahl sammeln, stand dabei in der Startelf und wurde nach 85 Minuten ausgewechselt.


Sein erster Saisoneinsatz machte Mut, eine Torbeteiligung gelang ihm beim 0:0 gegen Rot-Weiß Essen allerdings nicht. Nach dem langwährenden Meniskusriss lieferte er eine gute Leistung, im zentralen Mittelfeld konnte er vor allem nach dem Seitenwechsel überzeugen. "Er hat in der 2. Halbzeit gekämpft, hat Zweikämpfe und Kopfballduelle gewinnen. Er hat das gute gemacht", so Trainer Torsten Fröhling nach der Partie anerkennend.

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​​Nastasić überzeugt in der Dreierkette


Für Defensivspieler Nastasić ging es gleich bei den Profis ran, in der Dreierkette gegen den SV Werder Bremen musste sich der Serbe gleich beweisen. Dabei merkte man ihm die lange Verletzungspause kaum an, dreieinhalb Monate fehlte er aufgrund einer Achillessehnenreizung. Seinen Auftritt schätzte sein Übungsleiter David Wagner mehr als ordentlich ein.


"Das ist meiner Meinung nach Understatement. Ich bin eigentlich kein Fan davon, einen herauszuheben, wenn die Mannschaft gut spielt, was sie heute getan hat, oder wenn sie gewinnt, was sie heute getan hat. Aber was Matija heute gespielt hat, war Spitzenklasse. Er hat seit dreieinhalb Monaten seinen ersten Start gehabt. Das war defensiv fehlerfrei, dazu ganz klar im Spielaufbau, einfach bemerkenswert", so der Trainer in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung erfreut.


Sein Comeback ist also geglückt, als wichtiger Bestandteil der Defensive sorgte er für die zuletzt fehlende Stabilität. Zusammen mit Ozan Kabak könnte sich in den kommenden Wochen ein extrem starkes Duo bilden. "Ich freue mich für ihn und für Ozan, dass sie ihr erstes Spiel gemeinsam so stabil in einem schwierigen Stadion gegen einen guten Gegner absolviert haben.“


Schöpf und Boujellab kehren ins Training zurück


Weitere Comebacks könnten in den nächsten Wochen anstehen. Mit Alessandro Schöpf und ​Nassim Boujellab standen zwei weitere Profis zuletzt nicht zur Verfügung. Für sie ging es nun erstmals wieder auf den Trainingsplatz, wo sie sich individuell auf die Rückkehr vorbereiten sollen. So langsam lichtet sich das Schalker Lazarett also wieder, im Hinblick auf die zehrenden Wochen werden ohnehin alle Kräfte gebraucht.

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