​In ​Bremen dominiert die Zuversicht, im Hinblick auf die schwachen Ergebnisse der Vorwochen bleibt den Norddeutschen momentan nicht viel anderes übrig. Vor dem ​Spiel gegen Schalke 04 ist das Ziel klar: der erste Sieg seit sieben Spielen soll angepeilt werden. Dafür kann Trainer Florian Kohfeldt vermutlich auf einen wichtigen Rückkehrer bauen.


Der SVW steckt in der Krise. Was sich anfänglich wie eine zwischenzeitliche Durststrecke anfühlte, entwickelte sich immer mehr zu einer brenzligen Lage. Am Samstag soll deswegen unbedingt gepunktet werden, die ​Schalker werden es den Bremern aber nicht leicht machen. Doch ein mögliches Comeback könnte die Lage deutlich verbessern.


Im Tor wird vermutlich erneut Jiri Pavlenka starten. Zwar sucht der Tscheche bisher deutlich nach seiner Form und patzte in den vergangenen Wochen immer wieder. Doch noch hat er einen Kredit und will sich aus der Krise eigenhändig heraus kämpfen.


Die defensive Grundordnung ist dagegen klar. Mit der Viererkette will Kohfeldt die offensiven Schalker in Schach halten. Im Zentrum werden dabei weiterhin die wichtigsten Personalien ausfallen, Ömer Toprak und Niklas Moisander laborieren an einer Wadenverletzung. Sebastian Langkamp und Miloš Veljković sind die wahrscheinlichsten Alternativen. Auf den Außen steht eine ganz wichtige Rückkehr an.


Ist Augustinsson rechtzeitig bereit?


Mit Ludwig Augustinsson fehlte ein deutlicher Leistungsträger und Anker auf der linken Außenbahn. Doch in der Länderspielpause konnte sich der Schwede von seiner Knie-Operation erholen und ist wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Am Samstag könnte er sein Comeback geben, sollten die Ärzte grünes Licht geben. Marco Friedl würde er damit auf die Bank verdrängen.

Das Pendant auf der rechten Seite ist mit Theodor Gebre Selassie bestens gestellt. Der Tscheche hat erst vor kurzem seinen Vertrag verlängert und ist weiterhin eine wichtige Säule in der Außenverteidigung. Im defensiven Mittelfeld wird Nuri Sahin den Vorzug vor Philipp Bargfrede erhalten.


Die Achter-Positionen werden durch Maximilian Eggestein und Top-Scorer Davy Klaassen besetzt. Im System von Kohfeldt sind sie enorm wichtig und bestechen durch Ballsicherheit und Übersicht. Damit soll der Weg für das offensive Trio bereitet werden, was sich unter anderem aus Leonardo Bittencourt auf der rechten Seite aufstellt.


Auf dem linken Flügel ist Milot Rashica unverzichtbar. Der Kosovare ist Werders effektivster Torjäger und bringt über die Seite ein enormes Tempo mit, Yuya Osako ist als flexibler Zentrumsstürmer der perfekte Parten. Auf der Bank hat Kohfeldt mit Johannes Eggestein oder Josh Sargent weitere Optionen zur Verfügung.


Die mögliche Aufstellung im Überblick:


Pavlenka - Augustinsson, Langkamp, Veljković​, Gebre Selassie - Sahin - Eggestein, Klaassen - Rashica, Osako, Bittencourt