Auf sportlicher Ebene musste ​Borussia Dortmund vor der Länderspielpause eine herbe ​0:4-Klatsche gegen den FC Bayern München hinnehmen. Rein wirtschaftlich läuft es für die Borussen hingegen wie am Schnürchen, konnten die Schwarz-Gelben doch am Donnerstagmorgen die Ausweitung ihrer Zusammenarbeit mit Ausrüster PUMA bekanntgeben. Bis 2028 nehmen die Dortmunder jährlich nun knapp über 30 Millionen Euro ein. In Kraft tritt die neue Vereinbarung bereits zum 1. Juli 2020.


Seit der Saison 2013/2014 prangt die Raubkatze des Unternehmens aus Herzogenaurach auf den Trikots der Borussen. Der bisherige Vertrag mit dem Sportunternehmen wäre 2022 ausgelaufen. Vorzeitig konnten sich beide Geschäftspartner nun aber auf eine Ausweitung um sechs weitere Jahre einigen. Der BVB kann sich dabei über deutlich verbesserte Konditionen freuen.


Bislang hatten die Dortmunder jährlich nur rund zehn Millionen Euro kassiert. Zuvor hatte unter anderem der kicker über die Fortsetzungspläne berichtet. Nun, wenige Tage vor der Jahreshauptversammlung der Borussen am Sonntag, haben die Dortmunder den neuen Vertrag offiziell bestätigt - insgesamt beträgt das Gesamtvolumen des Deals 250 Millionen Euro!


Watzke betont die Bedeutung der Zusammenarbeit für den BVB


Seit 2014 ist PUMA nicht nur der Ausstatter der Borussen, sondern hält als Anteilseigner auch fünf Prozent der Aktien des Traditionsvereins. Darüberhinaus sitzt PUMA-Chef Björn Gulden seit 2014 im Aufsichtsrat der Dortmunder. 

​Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zeigte sich über die Verlängerung der Zusammenarbeit auf der Vereinsseite des BVB hoch erfreut: "PUMA ist seit langer Zeit nicht bloß Ausrüster und Sponsor des BVB, sondern auch ein bedeutsamer Aktionär unseres Klubs. Dies zeigt die enorme Identifikation von PUMA und seiner Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Unsere Partnerschaft ist gewachsen und geht weit über eine normale Geschäftsbeziehung hinaus. Unserer gemeinsamen Erfolgsgeschichte möchten wir in den kommenden Jahren ein weiteres Kapitel hinzufügen."


BVB als wichtiger Partner


Auch PUMAs CEO Gulden ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, seine Freude über den geglückten Mega-Deal zu teilen: "Der BVB​ ist einer unserer wichtigsten Partner. Wir lieben die Fans dieses Klubs und die Atmosphäre, die sie im Signal Iduna Park regelmäßig schaffen. Es ist womöglich die beste Stadion-Atmosphäre auf der ganzen Welt."


Neben dem BVB ist auch der englische Meister Manchester City vor dieser Saison eine ​Kooperation mit PUMA eingegangen. Die Abkehr von Nike zahlte sich für die Citizens dabei in einem bis 2029 gültigen Vertrag aus, der sogar bis zu 750 Millionen Euro in die Kassen der Skyblues spülen wird. In der Bundesliga stattet PUMA neben dem BVB auch Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach aus.