Die Frage, wer beim FC Bayern spätestens zur kommenden Saison das Ruder übernimmt, ist weiter ungeklärt. Die Entlassung von Mauricio Pochettino bei den Spurs bringt aber neuen Schwung in die Trainersuche. Am Mittwoch könnte es ein wegweisendes Treffen gegeben haben. Kontakt soll aber auch weiterhin mit Thomas Tuchel bestehen. Das Update zur FCB-Trainersuche:


Sie ist im vollen Gange - die Trainersuche beim ​FC Bayern. Die ​Entlassung von Mauricio Pochettino bei den Spurs könnte diese noch einmal beschleunigt haben, schließlich gilt der Argentinier als einer der Top-Kandidaten in München und soll dabei der Wunsch-Trainer von Hasan Salihamidzic sein.


Pochettino wurde bekanntlich ​in Tottenham von José Mourinho abgelöst. Nach fünf Jahren bei den Spurs dürfte der 47-Jährige bei vielen Top-Klubs auf dem Zettel stehen. Neben den Bayern sollen sich vor allem ​Real Madrid und der ​FC Barcelona ​Gedanken um ihn machen. Aus der ​Premier League kommt unweigerlich ​Manchester United in den Sinn.


Bayern treffen sich mit Vermittler Branchini: Ging es um Pochettino?


Um der Konkurrenz zuvorkommen zu können, haben sich die Bayern nach Informationen der Bild am Mittwoch zwei Stunden mit dem internationalen Chef-Vermittler Giovanni Branchini getroffen. Der hatte für den FCB bereits die Deals mit Guardiola und Ancelotti eingefädelt und gilt auch bei Leroy Sané als entscheidender Mittelsmann.


Gut möglich, dass es bei dem Treffen vor allem um Pochettino ging. Salihamidzic soll das Treffen jedenfalls gut gelaunt verlassen haben. Bayerns kommender Sportvorstand soll bereits zuvor mit Pochettino in Kontakt gestanden haben. Ist er bei seinem Wunschkandidaten ein Stück weitergekommen? Klar scheint, das letzte Wort in der Trainerfrage hat nicht Salihamidzic, sondern Karl-Heinz Rummenigge.


Weiter Kontakt zu Tuchel


Und der gilt gemeinhin als Befürworter von Thomas Tuchel. Laut kicker soll zum 46-Jährigen auch weiterhin Kontakt bestehen, will das Fachmagazin aus dem Umfeld des PSG-Trainers erfahren haben. In Paris steht Tuchel noch bis 2021 unter Vertrag - seine Zukunft an der Seine wird aber von einem hohen Maße davon abhängen, wie seine Star-Truppe in der ​Champions League abschneidet.


Gut möglich, dass Tuchel im Sommer verfügbar wäre. Rummenigge würde so mit zwei Jahren Verspätung seinen Wunsch-Trainer bekommen. 2018 musste er sich noch beugen und Hoenß-Kandidat Niko Kovac machte das Rennen, nachdem Tuchel die Geduld verloren hatte und bei PSG unterschrieb.


Guardiola-Rückkehr immer unwahrscheinlicher


Kein Thema mehr in München ist wohl endgültig Pep Guardiola. Dessen Berater hatte zuletzt betont, dass der Katalane seinen Vertrag (bis 2021) bei ​Man City auf jeden Fall erfüllen werde. Wie der kicker berichtet, vermittle der 48-Jährige gegenüber Vertrauten den Eindruck, nach seinem Engagement bei den Skyblues erneut ein Jahr Pause einlegen zu wollen. So hatte es Guardiola nach seinem Abschied von Barca und vor seinem FCB-Job bereits getan.