​​​Luca Waldschmidt hatte zuletzt maßgeblichen Anteil am Höhenflug des SC Freiburg. Im EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Weißrussland zog der 23-jährige Angreifer sich aber gleich zwei Verletzungen zu und fällt damit für den Rest des Jahres aus. 

​Wie das Nachrichtenportal t-online berichtet, erlitt Waldschmidt neben der bereits operierten Mittelgesichtsfraktur einen Außenbandanriss im rechten Knie. Beim ​4:0-Erfolg der Deutschen am Samstag in Mönchengladbach war der zweifache Nationalspieler mit dem weißrussischen Torwart Alexaner Gutor zusammengeprallt. 

​"Das ist bitter für ihn, aber auch für uns", sagte Nationaltrainer Joachim Löw. "Im Training hat er einen sehr guten Eindruck gemacht. Er hat Qualität, der Abschluss ist seine große Stärke. Wenn er zum Schuss kommt, dann trifft er auch die Kiste."


​Waldschmidt kann schon Anfang Dezember wieder trainieren

Die Verletzung des Youngsters ist allerdings nicht so schlimm, wie anfangs befürchtet. Der Linksfuß, der im Sommer 2018 für fünf Millionen Euro in den Breisgau wechselte, muss nur zehn Tage völlig pausieren. Danach ist die Knie-Blessur, welche konservativ und ohne Operation behandelt wird, verheilt. 

​Der Bruch im Gesicht verheilt ein wenig langsamer. Insgesamt muss Waldschmidt circa vier bis sechs Wochen pausieren. Sofern die Heilung des Außenbandanrisses wie gewünscht verläuft, kann er allerdings Anfang Dezember schon wieder trainieren und sich auf die am 17. Januar beginnende Rückrunde vorbereiten.