Sieben Jahre lang war Jefferson Farfan für die rechte Offensivseite des ​FC Schalke 04 verantwortlich. 2008 für 10 Millionen Euro verpflichtet, kam er auf 228 Pflichtspiele für Königsblau. 2015 verabschiedete er sich dann - aktuell steht er in Russland bei Lokomotive Moskau unter Vertrag.


Über viele Jahre bildete Jefferson Farfan zusammen mit ​Atsuto Uchida eine gefährliche und sichere rechte Seite auf Schalke. Der japanische Rechtsverteidiger zusammen mit dem schnellen Flügelflitzer und Dribbler - viele Jahre ist es bereits her. In 228 Pflichtspielen konnte er 53 Tore erzielen sowie 69 weitere vorbereiten.


Beste Zeit auf Schalke - Wiedersehen mit Höwedes in Moskau


Im Sommer 2015 verließ Farfan für sieben Millionen Euro Ablöse den Verein, für den er mit Abstand die meisten Spiele absolviert hat. Sein Weg führte ihn nach Katar, zu Al-Jazira. Dort kam er allerdings in rund 16 Monaten nur auf zwölf Pflichtspieleinsätze. Der Peruaner hatte während seiner gesamten Karriere immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen - so fehlte er aufgrund einer komplizierten Knöchelverletzung rund 200 Tage (und somit 25 Spiele), als er in Katar spielte.


Nach drei Monaten ohne Verein heuerte er im Januar 2017 bei Lokomotive Moskau an. Eineinhalb Jahre später traf er dort auf seinen früheren Teamkollegen Benedikt Höwedes. Für den russischen Erstligisten hat er bislang 66 Spiele absolvieren können, in denen er noch immer regelmäßig das Tor traf (24 Tore, zwölf Vorlagen). Allerdings verfolgte ihn das Verletzungspech auch bis nach Moskau. Durch verschiedene Blessuren, Hüftverletzungen, sowie Problemen mit den Bändern verpasste er bereits mehrere Dutzend Einsätze. Seit Juni muss er aufgrund einer Knieverletzung erneut pausieren. 


WM 2018 als Highlight


Ein Highlight für den mittlerweile 35-Jährigen war auch die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2018, bei der Peru jedoch vorzeitig ausschied. Gegen Dänemark und Frankreich stand er über 85 bzw. 45 Minuten auf dem Platz, während er das letzte Gruppenspiel gegen Australien wegen einer Gehirnerschütterung verpasste. 84 Einsätze für sein Heimatland kann er ebenfalls zu den Erfolgen seiner Karriere zählen. Im Freundschaftsspiel gegen Deutschland im September 2018 stand er als Kapitän über die volle Distanz auf dem Feld.