​Es ist offiziell: Herbert Hainer wird ​Bayern-Legende Uli Hoeneß als Vereinspräsident ablösen. Am späten Freitagabend stimmten die Mitglieder "mit überwältigender Mehrheit" für den ehemaligen Adidas-Chef. 


Der 65-jährige Niederbayer stellte sich den anwesenden Mitgliedern als passionierter Bayern-Fan vor und berichtete über seinen Werdegang. Daraufhin erklärte Hainer seine Zukunftsvision und stellte unter anderem klar (via Eurosport): "Der FC Bayern ist kein kickender Konzern. Der FC Bayern ist Sport, der FC Bayern ist Heimat und diese Seele müssen wir uns bewahren."

​​Hainer wurde vom Vorstand und Hoeneß den Mitgliedern für die Position empfohlen, seine Installation galt eigentlich nur als Formsache. Nun peilt er das nächste große Ziel für den FC Bayern an: "Wenn wir das Champions-League-Finale 2022 in unserem Stadion erreichen, wollen wir es dieses Mal auch gewinnen. Das wäre mein Traum."

​​Lediglich 79 von 6.091 Mitglieder stimmten gegen Hainer ab. Für den 67-jährigen Hoeneß endet derweil heute eine hocherfolgreiche Ära als Architekt eines der größten Klubs in Europa. Hoeneß wird ab sofort dem Verein lediglich als Aufsichtsratsmitglied erhalten bleiben. 

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