​Der ​FC Bayern München hat im vergangenen Sommer einen neuen Ausgabenrekord aufgestellt und über 140 Millionen Euro in Neuzugänge investiert. Eine stolze Summe, die der FCB im kommenden Jahr allerdings noch übertreffen könnte/dürfte. Allein mit einem Transfer von Kai Havertz würden die Bayern wohl schon im dreistelligen Millionenbereich landen. Medienberichten zufolge sind mit dem Eigengewächs von ​Bayer 04 Leverkusen konkrete Gespräche geplant.


In der letzten Saison hat sich der Nationalspieler mit starken Leistungen in den Fokus von zahlreichen europäischen Top-Klubs gespielt. Mit dem FC Bayern wird der 20-Jährige bereits seit über einem Jahr in Verbindung gebracht. Die Münchner sollen auch ein konkretes Angebot für den Linksfuß abgegeben haben. Bayer-Sportchef Rudi Völler stellte jedoch bereits im Frühjahr klar, dass der Youngster auch in der Saison 2019/20 für die Werkself auflaufen wird. Im nächsten Jahr dürfte der offensive Mittelfeldspieler allerdings nicht mehr zu halten sein. 


Neben dem ​FC Barcelona hat sich in den letzten Wochen vor allem der FC Bayern als Favorit auf die Verpflichtung von Havertz herauskristallisiert. Anfang September ließ der Nationalspieler verlauten, dass er sich ​einen Wechsel in die bayerische Landeshauptstadt durchaus vorstellen könne. Der Transfer zum deutschen Rekordmeister nimmt nun offenbar erste Züge an. Laut Informationen von Sport1 sind in den kommenden Wochen konkrete Gespräche mit dem Offensivspieler geplant.


Coutinho-Transfer unwahrscheinlich

Sollte der FC Bayern das Rennen um Havertz machen, dürfte eine feste Verpflichtung von Barcelona-Leihgabe Philippe Coutinho (Kaufoption: 120 Millionen Euro, gleiche Position wie Havertz) vom Tisch sein, zumal sich die Münchner weiterhin um Leroy Sané bemühen. Wie 90min in dieser Woche exklusiv berichtete, wird ein Wechsel ​vom City-Profi nach München zunehmend wahrscheinlicher


Da die Ablöse für den Ex-Schalker in einem ähnlichen Bereich wie bei Havertz liegen dürfte, wäre eine feste Verpflichtung von Coutinho finanziell wohl nicht mehr machbar, zumal sich die Bayern angeblich auch noch auf anderen Positionen verstärken wollen. Neben einem Backup für Robert Lewandowski stand bereits im Sommer die Verpflichtung eines defensiven Mittelfeldspielers im Raum.